Dienstag, 1. August 2017

Kartoffelteigpfannkuchen mit Tonkasoße und frischen Früchten

Die besten Pfannkuchen, die ich je gegessen habe. Im Moment habe ich ganz viel Spaß daran, selbst Teig zu entwickeln und vieles auszuprobieren. Kartoffeln finde ich im Teig auch total spannend. Die können bekanntlich gut pikant, aber funktionieren auch sehr gut in süßen Gerichten. Hier gibt es tolle fluffige Pfannkuchen mit einer sensationellen Füllung. 



Zutaten:

300 Gramm Pellkartoffeln
300 Gramm Mehl
6 Eier
500 Milliliter Milch
1 Prise Salz
1/2 Würfel Hefe
1 Päckchen Backpulver
3 Esslöffel Zucker
Butter oder Pflanzenöl zum Braten
Puderzucker und / oder Zimt- und Zuckermischung als Deko

Tonkasoße:

500 Milliliter Milch
Tonkabohne
Zucker nach Geschmack, ich 3 Esslöffel
1 Prise Natron
1 Ei
1 Esslöffel Mehl

Obst:

Granatapfel
Galiamelone
oder was gerade weg muss


300 Gramm Pellkartoffeln vom Vortag, oder zumindest gut ausgekühlt.


Kartoffeln pellen und stampfen, oder zerquetschen


300 Gramm Mehl


6 Eier aufschlagen



3 Esslöffel Zucker


500 Milliliter Milch


1/2 Würfel Hefe in einer Pfütze Wasser  mit ein bisschen Zucker in 50 ML Wasser bis 40 Grad auflösen und 10 Minuten stehen lassen.


Ich habe meiner Hefe irgendwie nicht getraut und dachte mir, so ne tüte Backpulver hat noch keinem geschadet.


Aufgelöste Hefe in den Teig geben und dann die Zutaten vermischen


Hier ist der fertige Teig. der geht noch richtig auf mit der Hefe, aber man kann den auch sofort verarbeiten. Die Pfannkuchen gehen auch in der Pfanne auf. 


Jetzt machen wir noch schnell das Drumherum.


Pfannkuchen mit frischem Obst finde ich sehr gut. Deswegen eine Melone zerlegen


Fruchtfleisch heraustrennen 


Mundgerecht zerkleinern.


Welches Obst Ihr nehmt, ist echt egal. Ich verwerte hier nur meine Vorräte. Einen Granatapfel hatte ich auch noch. Ihr könnt jedes Obst nehmen, dass euch pfannkuchenkompatibel erscheint.


Obst in einer Schüssel für die spätere Verwendung lagern. 


Jetzt machen wir eine schnelle Tonkasoße. Das schmeckt im Prinzip wie Vanillesoße, aber die Tonkabohne ist hier in unseren Breiten nicht so bekannt und sie ist giftig. Das muss immer jemand erwähnen, wenn ich Tonka sage, wenn ich irgendwo Tonka verarbeite. So giftig wie Zimt, oder jedes andere Kraut, wenn man eine LKW Ladung davon verarbeitet. Schmeckt wie Vanille und Vanille ist zur Zeit so teuer, dass ich erstmal meine Vorräte an Tonka verarbeite, bevor ich mir wieder Gedanken über Vanillestangen mache. 


Ein bisschen Tonkaabrieb in den Topf reiben, in dem Ihr die Tonka, oder Vanillesoße kocht.


Achtung giftig, schon ab 20 Tonnen Tonka in einem Gericht!


Herd auf Vollgas stellen, Milch einfüllen.


3 Esslöffel Zucker, 1 Prise Salz


1 Ei aufschlagen


Ich habe meine Speisestärke irgendwie gerade nicht finden können, obwohl ich mir sicher war, dass ich welche gekauft habe, nachdem ich ein ganzes Paket gekauft habe, weil das letzte für die Kartoffelteighörnchen draufgegangen ist. Eigentlich ist es beim Kochen scheißegal was man tut, weil verschiedene Dinge, die gleiche Funktion haben. Deswegen habe ich einfach einen Esslöffel Mehl in die Milch gegeben. Soll ja nur andicken. 


das könnt Ihr alles gemütlich in die Milch werfen, während sie schon heiß wird. 


Eine Prise Natron


Jetzt die Milch einfach aufkochen und die ganze Zeit in Bewegung halten. Dafür kann man einen Schneebesen nehmen, oder einen Handrührer. Ich nehme meinen Esge Zauberstab.


Um zu zeigen dass es geht, habe ich dann auf Schneeebesen gewechselt. 


Mit der Hitze runtergehen, wenn die Soße im Topf aufsteigt


Jetzt ganz dringend kleinste Platte und kleinste Temperatur, bis ihr merkt wie de Soße andickt. . 


Schon fertig. Ich sage mal 8 Minuten von kalter Milch bis servierfähiger Tonkasoße. 



Nun kommen wir zu den Kartoffelteigpfannkuchen. Butter oder Pflanzenöl in der Pfanne ausstreichen und eine Kelle Kartoffelteig in die Pfanne geben. Denkt daran einen Probepfannkuchen einzukalkulieren, damit Ihr beim ersten  Versuch seht, ob Eure Temperatur gut ist und wie sich der Teig beim Wenden verhält. 


Meine Fautformel für eine gute Temperatur ist, dass der Pfannkuchen auf der Oberseite, die nicht den Pfannenboden berührt, so weit abgetrocknet sein sollte, dass kein Teig mehr beim Wenden runterläuft. Wenn der Pfannkuchen dann auf der Unterseite zu dunkel ist, dann ist Eure Temperatur zu hoch. Wenn der Teig auch beim zweiten Versuch reißt, fehlt Euch noch Mehl im Teig.


So ist es aber gut. Mein Pfannkuchen ist insgesamt zwischen 3 und 4 Minuten in der Pfanne. 


Man kann das hier sehr gut erkennen, wie der Kartoffelpfannkuchen durch die Hefe beim Ausbacken sehr luftig aufgegangen ist. 


Auf der einen Pfannkuchenhälfte das Obst drapieren


Einen Schlag von der Tonka-, oder Vanillesoße darüber geben.


Zusammenklappen und jetzt verlassen mich meine Fotos. Fragt mich nicht warum, aber ich hatte es so eilig, meine beiden Damen am Tisch zu versorgen, dass ich nicht mehr fotografiert habe, wie der Kartoffelpfannkuchen mit Puderzucker bestäubt aussieht. 


Die Kartoffelpfannkuchen sind aber richtig geil, total luftig, sehr leckerer Teig und das frische Obst, mit der selbst gemachten Soße ist echt der Knaller. Für mich ist das Nachtisch, aber meine Kinder und vielleicht auch Frauen, könnten das auch als Hauptgericht betrachten. 


So kann es jeden Tag sein. Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit. 

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