Dienstag, 4. Juli 2017

Pfifferlingsuppe mit Sahne und Bacon

Bei mir ist schon gleich zum Anfang der Saison wieder Saisonende. Alles muss raus!  Ich habe zwei Kilo Pfifferlinge beim Gemüsehändler für 10 Euro abgestaubt und meine pfifferlingfeindliche Sippe hat ein paar Gerichte lang gute Miene zum bösen Pfifferling gemacht. Jetzt brauche ich für dieses Jahr aber auch keine mehr mitzubringen. Ich denke aber, dass Ihr welche mögt, sonst würdet Ihr hier jetzt nicht mitlesen.



Zutaten:

500 Gramm Pfifferlinge
3 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Esslöffel Butter
100 Gramm Bacon 
Bacon in Scheiben zum Belegen
1 Schuss Weißwein optional
1 Topf Schlagsahne 200  Gramm
Salz
Pfeffer
800 Milliliter Brühe (anklicken)


Pfifferlinge mit einer Bürste putzen, nicht waschen.


Pfifferlinge zerkleinern. 


Ich habe hier auch noch ein bisschen Verschnitt gesammelt, von meinen anderen Gerichten mit Pfifferlingen, wie dem Blattsalat mit Pfifferlingen und den Jägernudeln mit Pfifferlingen die ich vorher gemacht habe. Für eine Suppe ist das genau richtig. Das ist aber keine Pflicht, nur meine extra Anregung für Euch nicht immer alles wegzuwerfen, was man beim ersten Mal nicht braucht, weil es für ein Gericht nicht gebraucht wird, aber für das nächste noch dienlich ist.   


Zwiebel häuten, eine Knoblauchzehe zerkleinern. 


Ja, ich weiß, Ihr könnt die Zwiebeln alle viel kleiner schneiden, als ich. Und? Erstens sind die hinterher weich, zweitens halte ich später noch mal kurz den Pürierstab in die Suppe.


2 Esslöffel Butter im Topf schmelzen


Zwiebeln in der Butter anschwitzen


100 Gramm Bacon zerkleinern


Den zerkleinerten Bacon zu den Zwiebeln in den Topf geben. 


Bacon und Zwiebeln sollen glasig gebraten werden


Jetzt werfe ich die Pfifferlingabschnitte in den Topf. Eer keine hat, nimmt die halt von den 500 Gramm Pfifferlingen, die ich im Rezept aufgeführt habe. 



Die werden ebenfalls mit den anderen Zutaten im Topf angeschwitzt. 



Wenn die Pilze Farbe bekommen, zwei Esslöffel Mehl in den Topf geben. 


Alle Zutaten mit dem Mehl anschwitzen. 


Wenn das Mehl am Topfboden anfängt braun zu werden, nicht schwarz, immer kräftig weiter rühren und versuchen den Bodensatz zu lösen.


Wer Alkohol mag, kann jetzt einen Schuss Weißwein in den Topf kippen. 


Ansonsten kommt jetzt noch ein großes Glas selbst gemachte Brühe hinzu


Das sind um die 800 Milliliter.


Damit löst man dann den Bodensatz endgültig vom Topfboden ab. 


Die Suppe auf die kleinste Platte umziehen und bei "kleinster" Temperatur 20 Minuten einkochen lassen, dann ist der Mehlgeschmack weg. Zehn Minuten vor dem Ende mit einem Pürierstab grob und nur ganz kurz pürieren pürieren und die restlichen ganzen Pfifferlinge, die man in der Suppe sehen soll, in die Suppe geben. Wer es flüssiger möchte, kann noch mehr Brühe, oder Wasser verwenden. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle nachwürzen. 


Für die Optik ist Schlagsahne schön 200 Gramm Schlagsahne mit einer Prise Salz aufschlagen. 


Pro Teller eine Scheibe Bacon in de Pfanne kross ausbraten


Das wird zusammen mit der Sahne die Deko für die Pfifferlingsuppe. 


Suppe in einem tiefen Teller servieren.


Einen Schlag Schlagsahne darauf geben.


Eine Scheibe Bacon über die Sahne legen.


Frische, gehackte Petersilie über die Suppe streuen. 


Was soll ich Euch sagen? Erst wollte keiner was mit der Suppe zu tun haben. Meine Frau hat Ihren Anstandsteller gelöffelt und die Gesichtszüge hellten sich mit jedem weiteren Löffel auf. Die Kinder schauten erst einmal neugierig auf den Tisch und am Ende haben sie auch alle von der Suppe gegessen. Also sooooooo schlecht schmeckt sie gar nicht, die Pfifferlingsuppe. Wie, nichts mehr übrig zum Nachnehmen? Damit konnte ich nicht wirklich rechnen.


Die Pfifferlingsuppe schmeckt richtig gut, um genau zu sein. So gut. wie die Brühe die Ihr verwendet, so rund und würzig, wie Ihr mit Salz und Pfeffer gewürzt habt und so sahnig-cremig mit der Schlagsahne, wie es sich gehört. Eine schöne Vorspeise und in größeren Dosen sicherlich auch ein Hauptgericht, wenn man kein Schwerathlet ist.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit


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