Freitag, 30. Juni 2017

Blattsalat mit Pfifferlingen und Aprikosen

Das ist Salat total nach meiner Mütze. Blattsalat mit einem sahnigen Dressing, lauwarmen Pfifferlingen und einem fruchtigen Akzent durch die frischen Aprikosen. Das es nicht immer Fleisch sein muss, ist ja bekannt, nur nicht dass es dann auch gleich so gut schmeckt.




Zutaten:

1 Kopf Blattsalat
400-500 Gramm Pfifferlinge
4 Lauchzwiebeln
3 Tomaten
1 Handvoll Radieschen
1 Zitrone
200 Gramm saure Sahne
Salz
Pfeffer
Zucker 
Petersilie
Butter
1 Schuss Milch

Fragt mich jetzt bloß nicht, was das für ein Blattsalat war. Das ist auch Nebensache. Ich hatte beim Einkaufen das Glück, dass mich mein Gemüsemann nur gefragt hat, brauchst du noch Salat? Dann nahm er eine Tüte, packte da einen Friseesalat, ich meine einen Eichblattsalat, Bataviasalat ein und klebte ein Schild mit 50 Cent drauf. da fragt man dann nicht mehr weiter und muss sich hinterher wieder mal als Botanikniete und Stadtkind outen, wenn es an die Beschreibung des Gerichts geht. 


Zwei Kilo Pfifferlinge hat er mir auch noch für einen Zehner rübergeholfen, die ich nur erstmal gegen den Widerstand meine Familie verarbeiten durfte. Das ist echt lustig, erst wollen sie alle nichts damit zu tun haben und am Ende hängen sie alle noch in der Pfanne drin und kratzen die Reste raus.


Den Bacon habe ich gar nicht für den Salat benutzt, sondern für eine Pfifferlingsuppe. Ich habe nur gerade kein anderes Foto für die gesäuberten und zerkleinerten Pfifferlinge.


Salat zerkleinern.


Salat in der Salatschleuder waschen und anschließend natürlich auch trocknen.



Den geschleuderten Salat in einer Salatschüssel lagern. 


4 Lauchzwiebeln zerkleinern. 


Die Lauchzwiebeln kommen auch in die Salatschüssel 



Den Saft einer Zitrone in einen Mixbecher geben. 



Das ist die Basis für das Salatdressing


Einen Becher saure Sahne


Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Weil mir das Dressing noch zu dick erschien, habe ich noch einen Schuss Milch dazu gegeben. Alles kann nichts muss. Wichtig ist, dass das Dressing den Salat eher umschmeichelt, als ihn zu verkleben und deswegen sollte die Konsistenz so sein, dass das Dressing gut fließt, aber nicht wie Wasser ist. Ordentlich gewürzt sein soll es auch.


Drei Tomaten zerkleinern. 


Die kommen auch ich die Salatschüssel


Radieschen passen gut in die Jahreszeit und damit ködere ich eine meiner Töchter, den Salat zu essen, weil ich weiß, dass sie gerne Radieschen isst. Zwei Kinder essen gerne Tomaten, deswegen sind die auch im Salat. So versuche ich immer die Zutaten, die sich erstmal nicht so bevorzugen zu verkleiden, damit sie sich mehr mit dem beschäftigen, was sie mögen. 


Die Radieschen hobeln, oder mit einem scharfen Messer schneiden. 


Die nächste Zutat für die Salatschüssel



Ein bisschen Petersilie hacken, die kommt beim Servieren über den Salat. 


Butter in der Pfanne erhitzen. 


Drei Aprikosen zerkleinern. 


Aprikosen in mundgerechte Stücke schneiden. 


Die Pfifferlinge in die Pfanne geben. 


Circa drei Minuten von allen Seiten bei Vollgas braten. 



Wenn die Pfifferlinge deutliche Volumen verloren haben, Herd abstellen, Salz und Pfeffer über die Pfifferlinge streuen und die Aprikosen in die Pfanne werfen. Alle Zutaten miteinander vermischen. Die Aprikosen sollen nur ein wenig Temperatur von der Pfanne und den Pilzen annehmen, aber nicht matschig werden. Damit der Salat nicht gleich zusammenfällt, sollte der Pfanneninhalt nicht heißer als lauwarm, auf dem Salat landen. 


Jetzt den Salat mit dem Dressing marinieren und durchmischen. 


Direkt danach auf einem Teller anrichten. 


Auf dem Salat die Pfifferlinge und die Aprikosenstücke auslegen.


Darüber die gehackte Petersilie nach Geschmack verstreuen. 


Das ist eine tolle Vorspeise, oder eine Beilage, oder bei entsprechender Menge und Begleitung auch ein leckerer Hauptgang. Das sahnige Dressing mit der Zitrone ist toll und Ihr habt es selbst in der Hand, ob Ihr das eher so sauer-salzig mögt wie ich, oder mehr in Richtung süß-sauer tendiert, wie der gemeine Norddeutsche. 


Der Kontrast zwischen knackigem Salat, gebratenen Pfifferlingen mit Restwärme und fruchtigen Aprikosen, geht jedenfalls ab wie Schmidts Katze. Keiner am Tisch hat gemeckert und alle wollten sie von Ihren gesammelten Abneigungen nichts mehr wissen. 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit. 

Kommentare:

  1. Roter Eichblatt war das, würde ich behaupten. ;)
    Kann ich zum Essen kommen? Den Salat nehme ich sofort! Sag ich doch, dass es auch ohne Fleisch gut schmeckt!

    Liebe Grüße
    Lilo

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    1. wenigstens eine, die von biologie ahnung hat. du hast bei der mutti doch ne wildcard und bist immer gerne gesehen.

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