Donnerstag, 23. Februar 2017

Spaghettiburger mit Schweinefilet

Das ist richtiger Alltagsluxus. Spaghettiburger mit Schweinefilet. Das passt von Montag bis Sonntag und da greift ein Rad ins nächste. Ich hatte noch Spaghetti, die weg mussten. Irgendein Stück Fleisch lagert bei mir auch immer von einem Wocheneinkauf zum nächsten im Kühlschrank und wer gleich immer ein wenig mehr von allem kocht, hat auch noch eine leckere Zigeunersoße im Glas, oder anderweitig gekühlt. Das spart immens Zeit, wenn man vorausschauend kocht.




Zutaten:

Schweinefiletköpfe
Cheddar
Salz
Pfeffer
Zigeunersoße anklicken 
Spaghettitaler anklicken
Eisbergsalat
Tomaten
Salatgurke

Mayonnaise selbst gemacht (anklicken)

Bei der Liste der Komponenten, nimmt die Zigeunersoße den größten Zeitfaktor ein. Dafür eine Stunde rechnen, oder clever sein und die mal am Wochenende nebenbei laufen lassen, in Gläser einkochen und dann aus dem Handgelenk zaubern, wenn man Lust darauf hat. Die ist jedenfalls legendär lecker.



Die Nudeln kann man frisch kochen, aber auch hier gilt wieder mein Motto vorausschauend zu kochen und einfach am Vortag mehr zu kochen, mit dem Wissen, dass man Überschüsse immer irgendwie los wird. 


Die  Spaghettitaler sind eine prima Krücke für Nichtbäcker und eine schnelle Alternative zum klassischen Bunbacken, weil man keine Geh- und Ruhezeiten beim Teig beachten muss. Vor allem macht so ein Hamburgerbrötchen auch viel satter, als die Hefeteile, die man etatmäßig verwendet.


Von den Spaghettitalern macht man pro Burger zwei Stück, einen als Boden, einen als Deckel.


Die kann man gut bei wenig Temperatur im Ofen lagern


Wenn das eine Samenprobe wäre, müsste ich nicht mehr jeden Tag arbeiten gehen. Leider ist es nur eine in maximal zwei Minuten gerührte Mayonnaise. Für alle die keinen Esge Zauberstab benutzen, habe ich hier das Rezept für Mayonnaise in drei Minuten.


Mit meinem guten Editon 7 Kochmesser von diePfanne.com geht das Parieren der Silberhaut des Schweinfilets gut von der Hand.


Filet in fingerdicke Scheiben schneiden. 


Tomaten und Salatgurke in Scheiben schneiden.


Was ein gutes Messer ausmacht, weiß man erst, wenn man keines mehr hat.


Damit geht es ruckzuck und so fein wie beim Hobeln. 


Das Fleisch soll vor allem zart sein, mir ist in dem Fall einfach mal egal, ob das Röstaromen hat. Das soll nur maximal gut im Mund sein, wenn man darauf beißt. 


Ich habe es deswegen nur zwei Minuten pro Seite mit Volldampf auf höchster Stufe auf der größten Herdplatte angebraten. In der Zwischenzeit schon mal die Zigeunersoße in einem kleinen Topf erwärmen.


Ofen auf 100 Grad vorheizen und das Fleisch dort gehen lassen, so lange man die Teller vorbereitet. 



Spaghettitaler mit der selbst gemachten Mayonnaise bestreichen. 


Mit Eisbergsalat belegen.


Schweinefiletet darauf auslegen und erst jetzt mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Nicht schüchtern sein.


Zigeunersoße über dem Fleisch verteilen.


Cheddarkäse


Gurken und Tomaten auf dem Käse drapieren


Spaghettitalerdeckel mit Mayonnaise bestreichen


Spaghettitalerdeckel auf dem Burger absetzen und noch mit ein bisschen Schnittlauch bestreuen, weil es einfach frischer aussieht.


Schmeckt sensationell frisch und rund. Man könnte natürlich auch klassisch einen Rindfleischpatty verwenden, wie bei Hamburgern üblich, aber so mit Schweinfilet ist das auch eine eigene Liga, was die Zartheit betrifft. 


Der Burger explodiert förmlich vor Frische durch die frische Mayonnaise und die frischen Gemüsekompenten, abgerundet durch den Cheddarkäse und die Zigeunersoße.  Mit so einem Gericht auf dem Tisch, bleibt es zwangsläufig nicht aus, dass man sich einmal über den Tisch zuraunt, "uns geht es doch echt gut!"


Ganz großes Kino und mal weg von den eingetretenen Wegen. Die gebratenen Spaghettitaler sind ein tolles verbindendes Element und es fühlt sich so an, als wenn es nie anders sein würde. Geiler Burger das!


Von führenden Ehefrauen empfohlen, jetzt auch in Deiner Küche, Spaghettiburger mit Schweinefilet. Haram vom Feinsten! 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.


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