Freitag, 23. Dezember 2016

Spaghetti mit Portweinsahne und Gemüse

Sowas ist bei uns das klassische Montag bis Freitag Essen. Feierabend um 18.00 Uhr, zuhause um 18.15 Uhr, der Frau ins Gesicht schauen und wissen, die braucht jetzt ein schnelles Gericht auf den Tisch. 


Zutaten für zwei mit Hunger als Hauptgericht:

500 Gramm Spaghetti
400 Gramm Champignons
2 Zwiebeln
1 Knoblauch
2 Stangen Porree
350 Milliliter Brühe
200 Milliliter Sahne
1 Peperoni
1 Schuss Portwein
Schnittlauch
Pflanzenöl zum Anbraten
Salz
Pfeffer 
Puderzucker
Hartkäse zum Bereiben

Wenn man das nur als Vorspeise oder Zwischengericht serviert, dann reicht es auch für vier Personen


Champignons zerkleinern.


Zwei Zwiebeln häuten und zerkleinern. 


Einen Freilandknoblauch häuten und zerkleinern.


Eine getrocknete oder frische Peperoni


Neuzugang in meiner Küche. Die Edition 8 von diePfanne.com. Ein richtig schwerer Trümmer aus gegossenem Aluminium in der Tradition schwerer Gusspfannen. So wie Essen das schmeckt meistens Kalorien hat, wiegen stabile Dinge auch mehr als irgendwelche Fitzelpfannen aus dem Supermarkt für nen Zwanni. Das Ding ist mal richtig was für Kerle. Liegt in der Hand wie ne eins und viele werden wohl zwei Hände brauchen, um das Ding zu heben. Sehr geil!


Pflanzenöl in die Pfanne geben. 


Weil es schnell gehen soll, werfe ich das komplette geschnittene Gemüse in die Pfanne. Erstmal nicht Salz, damit die Champignons nicht so stark wässern und nicht wie Gummi werden. Herd läuft auf Vollgas auf der größten Platte.


Das sieht schon mal gut aus. Das Gemüse bekommt eine schöne Farbe.


In der Zwischenzeit bereite ich schon mal den Porree vor. Der soll aber möglichst knackig bleiben, deswegen kommt der erst ganz am Ende in die Pfanne. 


Wenn das Gemüse Röstaromen gebildet hat, kommt die Brühe zum Ablöschen in die Pfanne. 


Ordentlich durchrühren.


Nun noch einen Schuss Portwein nach Geschmack. Viel kann viel! Meine Kinder essen bei sowas ohnehin nicht mit, weil sie alle keine Champignons und keinen Porree wollen. Deswegen koche ich an solchen Abenden immer auf vier Platten. Einmal frische Tomaten zu Nudelsoße verarbeiten und einen Topf mit kurzen Nudeln, damit niemand mit dem Besteck kämpft und dann eine Soße für die Eltern und Spaghetti. Einen Teelöffel Meersalz und Pfeffer aus der Mühle. Viel mehr Gewürz brauche ich schon nicht mehr. 


Soße wieder aufkochen. 


200 Milliliter Sahne zur Soße geben. Das ist eine Konzession an meine Frau.


Jetzt muss die Soße einkochen. 


Weil ich die große Herdplatte brauche, damit das Nudelwasser schneller heiß wird, fülle ich die Soße in einen kleineren Topf um und lasse die auf einer kleineren Herdplatte einkochen. 


Den Porree in dünne Ringe schneiden. 


Die Spaghetti im heißen Salzwasser nach Packungsbeilage kochen. 


Wenn die Nudeln fertig gekocht und abgekippt sind, kommt wieder die Pfanne zum Einsatz. Die Spaghetti können ruhig abkühlen, die wärmen wir gleich in der fertigen Soße wieder durch. 


Pflanzenfett in der Pfanne erhitzen und die Porreeringe darin kurz anbraten und mit Puderzucker bestäuben.


Nicht groß rumrühren. Wenn die Kanten beim Porree dunkel werden, reicht das anbraten. Herd weiter auf Vollgas laufen lassen und die Nudeln in die Pfanne kippen. 


Nudeln sind jetzt in der Pfanne.


Die eingekochte Soße mit dem Gemüse dazu kippen. Die Soße wird sofort von den Nudeln aufgesogen und die Nudeln schwimmen nicht in der Soße. Wer das will, muss 200 ML Brühe zusätzlich nehmen und kann auch noch mehr Sahne nehmen. Ich mag es lieber, wenn die Nudeln nur so einen Soßenfilm haben und die einzelnen Zutaten nicht ertrinken, sondern herausgearbeitet sind .


Schnittlauch für die Farbe. Das kann auch Basilikum oder Oregano sein. 


Nudeln auf einem tiefen Teller servieren. 


Mit geriebenem Hartkäse bestreuen


Noch ein bisschen Grünkraut für das Auge und schon geht es an den Tisch. Ich schaue nicht auf die Uhr aber länger als 45 Minuten waren das nicht und dafür gibt es total leckere Nudeln, bei denen keine Wünsche offen bleiben.  Leckeres Gemüse, sahnige Soße, würziger Käse. Der Portwein macht dazu auch einen tollen Geschmack. 


So kocht man schnell und lecker und ohne Tütendreck.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.





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