Sonntag, 11. Dezember 2016

Kartoffeltaschen mit süßer Füllung

Das ist richtig was für die Seele! Kartoffeltaschen mit Weihnachtsmarmelade gefüllt und in der Pfanne ausgebacken. Ich habe das Hauptgericht dafür ausfallen lassen. Das hat Anleihen von Weihnachtsmarkt und Hüttengaudi und passt somit perfekt in die kalte Jahreszeit. Sowas kommt vom Prinzip aus der Alpenküche, der Schwäbischen, oder aus der Böhmischen Küche. 



Zutaten:

1 Kilo Kartoffeln
Salz zum Kochen der Kartoffeln
250 Gramm Mehl
1 Prise Muskatnuss
2 Eigelb
Weihnachtsmarmelade (anklicken)
0,5 Liter Pflanzenöl
Puderzucker
Zimt


Darüber streiten sich die Gelehrten. Kartoffelteigprofis schwören darauf, dass man die Kartoffeln für einen Kartoffelteig mit Schale als Pellkartoffeln kochen soll. Geht besser, aber wenn man mit genug Mehl arbeitet, dann geht es auch mit geschälten, gekochten Kartoffeln. Deswegen ist das oben auch nur eine circa Angabe. Niemand kann beim Rezepte schreiben wissen, welchen Wassergehalt Eure Kartoffeln haben. Dazu kommen wir später noch. 


Kartoffeln schälen, würfeln, salzen und 20 Minuten kochen


Kartoffeln nach dem Kochen abkippen und über Nacht auskühlen lassen.


Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer oder einer Kartoffelpresse zerkleinern


2 Eigelb


Mehl dazu geben, zwei Eigelb 


1 Prise Muskatnuss


Den Teig mit der Hand verkneten und so bemehlen, dass er nicht mehr an den Händen klebt.


Meine Weihnachtsmarmelade kennt Ihr schon?


Kartoffelteig abnehmen. 


Entweder mit der Hand flach drücken und mit einem Löffel mit der Marmelade befüllen


Man kann das auch auf einem Brett machen, also flach andrücken, dann mit Marmelade in der Mitte befüllen und dann umschlagen und an den Rändern andrücken


Ich hatte beim Verschließen auch schon bessere Tage, aber wenn man in ordentlich heißem Fett ausbackt, dann fällt das nicht weiter auf.


Eine Pfanne auf den Herd stellen, so hoch mit Pflanzenöl befüllen, dass die Kartoffelteigtaschen halb vom Öl bedeckt sind. Dann weiß man, dass sie mit einem Mal wenden, von beiden Seiten gleichmäßig gebräunt werden.


Einen Pfannenwender aus Holz in die Pfanne legen und warten, bis daran Blasen aufsteigen, dann ist die Temperatur des Öls zum Ausbacken der der Kartoffelteigtaschen gut.


Hier ist das Öl heiß genug.


Kartoffelteig in die Pfanne legen. Durch die Füllhöhe des Öls schwimmen die Kartoffelteigtaschen auf dem Fett.


Nach drei Minuten wenden. Nach weiteren drei Minuten auf der anderen Seite sind die Teigtaschen gut ausgebacken. Von außen knusprig und innen zart, mit einer tollen Marmeladenfüllung


Auf dem Teller eine Spur mit der Marmelade legen


Die Kartoffelteigtaschen kurz mit Küchenpapier entfetten.


Die Kartoffelteigtaschen auf den Teller legen


Mit Puderzucker bestäuben


Das ist genau der richtige Abschluß nach einem guten rusktikalem Essen, oder einfach mal so am Abend, wenn der Tag hart war und man sich irgendwie belohnen möchte.


Von außen sind die Kartoffelteigtaschen schön kross, innen ganz zart und die Füllung ist echt ein Traum. Wer keine glatzkochsche Weinhnachtsmarmelade hat, kann natürlich auch etwas anderes nehmen.


Frau Glatzkoch hat noch Nachschlag verlangt, also kann ich das mit bestem Gewissen empfehlen.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.




Kommentare:

  1. Pflamenmus passt da auch gut rein. Meine Kinder stehen da total drauf. Ich backe das allerdings nicht im Fett aus, sondern lasse die Dinger im Salzwasser ziehen und schwenke sie nachher in angeröstetn Semmelbröseln.

    Das mit dem Fettausbacken macht mir (aus wahrscheinlich völlig unerfindlichen Gründen) panische Angst. Hab ich noch nie gemacht. Ich sehe vor meinem inneren Auge immer katastrophale Unfälle mit heißem Fett. Total bescheuert, als ob mit andere Dinge nicht auch Unfallgefahren bergen. Weiß ich ja. Hab trotzdem heiße Öl-Paranoia....

    Nun ja. Schmeckt so auch. :)

    Liebe Grüße
    Lilo

    AntwortenLöschen