Dienstag, 13. September 2016

Feigen mit Ziegencamembert

Das ist eine tolle Vorspeise, bei der man Ziegencamembert lieben lernen kann. In Kombination mit Feigen, ist das schon eine echte Ansage, weil sich die Geschmacksnerven auf eine Menge neue Eindrücke einstellen müssen. Mein Risiko war begrenzt, weil ich die Feigen bei Kaufland kurz vor Feierabend für Stück 10 Cent bekommen habe und so mal einen Grund hatte, damit etwas auszuprobieren.



Zutaten für 4 Personen als kleine Vorspeise:
4 Feigen
1 Ziegen Camembert
2 Teelöffel Honig
Salz
Pfeffer
Rosmarin

Beilage: 
Baguette, oder anderes Weißbrot
Balsamicodressing

Ich weiß, Balsamicodressing steht unter Strafe, aber ich habe selbst eines eingekocht und das boxt somit in einer anderen Liga. Ist echt super lecker und ohne künstliche Verdickungsmittel.


Feigen über Kreuz einschneiden, aber nicht bis zum Boden durchtrennen. Die sollen aufklappen, aber nicht auseinander fallen.


Ich habe nur einen kleinen Ansatz gemacht, weil ich nicht wusste, wie das bei meiner Frau ankommt und die Kinder brauche ich danach auch nicht zu fragen, ob sie das probieren möchten.


Auf jede Feige einen halben Löffel Honig geben.


Stellt den Ofen schon mal an. Elektro mit Ober und Unterhitze 200 Grad, ich nehme Stufe 5 auf dem Gasofen.


Hier zucken dann auch schon wieder viele. Camembert von der Ziege. 


Der schmeckt deutlich stärker als herkömmlicher Camembert aus Kuhmilch, aber er schmeckt eben, wenn man ihn mag.


Bei vier Feigen habe ich den einfach geviertelt und die die offenen Feigen gestopft



Ein bisschen Rosmarin, sowie Salz und Pfeffer aus der Mühle darüber geben. Danach kommen die Feigen für 15 Minuten in den Backofen.


In der Zwischenzeit Weißbrot in der Pfanne mit ein wenig Olivenöl, Butter oder anderen Fetten anrösten.


Nach 15 Minuten kommen die Feigen wieder aus dem Ofen und haben Flüssigkeit abgegeben. Der Camembert ist geschmolzen.



Feigen auf dem Teller anrichten und weil das ein nettes Spiel mit der Säure ist, habe ich noch meine Balsamicoreduktion als Deko benutzt. 


Geschmacklich ist das schon ein echtes Erlebnis, was da in einer kleinen Portion alles auf einen zukommt. 


Knackiges Brot, die Süße der Feigen und des Honigs, die Säure der Balsamicoredkuktion, Salz, Pfeffer und der Käse der ein ganz schöner Stiefel ist. Dazu ist ein trockener Rotwein wirklich gut. 


Finde ich klasse und deswegen mein unbedingter Tipp zum Nachmachen 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.




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