Freitag, 1. Juli 2016

Gazpacho - kalte Gemüsesuppe

Kalte Gemüsesuppe, genau richtig für den Sommer und als Gazpacho ein Klassiker der spanischen und portugiesischen Küche . Die habe ich jetzt auf besonderen Wunsch meiner LeserInnen für den Blog hergestellt und war vorher gar nicht so scharf darauf. Die habe ich vor Urzeiten, ein paar Lebensgefährtinnen davor, schon mal gemacht und hatte Gazpacho eher tapetenkleisterartig in Erinnerung. Ich kann Euch beruhigen, denn die Suppe ist total lecker und die würde ich jeden Tag wieder machen und auch freiwillig essen. 



Zutaten:

500-600 Gramm Tomaten
1 Salatgurke
1 Paprika
1 Scheibe Toastbrot
1 Zwiebel
1 Knoblauch
200 Milliliter Brühe
Olivenöl
Essig
Salz
Pfeffer 
Zucker
Paprikapulver
Schnittlauch


Die Reihenfolge ist eigentlich egal, deswegen fange ich mit der Salatgurke an


Salatgurke mit dem Sparschäler von der Schale befreien


Salatgurke halbieren


"Den Glibber" aus der Gurke mit einem Teelöffel ausschaben. Das gibt der Suppe ein besseres Mundgefühl.


So soll das aussehen.


Die entkernten Gurkenhälften in kleine Stücke schneiden.


1 Zwiebel häuten und zerkleinern.


Knoblauch zerkleinern. 


Die Gazpacho wird noch püriert, da ist die Größe der Gemüsestücke fast egal. Der Pürierstab muss sie halt schaffen. Man braucht am Ende nur ein paar optisch ansprechende Stücke Gurken und Paprika, um die Gazpacho zu servieren. Paprika deswegen auch zu 2/3 grob zerkleinern und 1/3 für später dekorativ zerkleinern.


Nun kommen die Tomaten dran. 


Die Tomaten sollen ohne Schale in die Gazpacho, deswegen werden sie abgezogen. Noch nie gemacht? Kein Problem, zeige ich sofort.


Tomaten auf der Rückseite über Kreuz einritzen.


Einen Topf Wasser kochen und dann den Herd abstellen. 


Tomaten ins heiße Wasser legen und die Eieruhr auf 2 Minuten stellen. 


In der Zwischenzeit eine Scheibe Toast in Wasser einlegen.



Das Toast brauchen wir für die Bindung der Soße. Ich meine mich dunkel erinnern zu können, dass ich bei meinem vorherigen Versuch viel mehr Toast benutzt habe, deswegen wohl auch der Tapetenkleistereffekt.


Tomaten aus dem Wasser holen und dann einfach in einem Stück abziehen. Das ist dann ganz simpel und macht keine Mühe.


So einfach geht das.


Das dauert keine fünf Minuten.


Die Tomaten in Stücke schneiden, die Strunken entfernen.


Jetzt kommen alle Gemüsesorten in eine Schüssel, nur jeweils 1/3 der Gurke und der Paprika wird noch zur Seite gelegt, weil das die sichtbare Suppeneinlage wird. 


Toastbrot kommt auch in die Schüssel


Wenn man die Zutaten püriert, kann das eine ziemliche Spritzerei werden, wenn man nicht aufpasst. 


Deswegen habe ich eine Schüssel mit einem Deckel,  der die Spritzer minimiert. Dort wird der Esge Zauberstab, oder Euer Pürierstab einfach eingesetzt und dann das Gemüse gewissenhaft zerkleinert. 


Das geht ganz schnell zu pürieren. Ich will jedenfalls nicht klagen. Mit 19000 Umdrehungen und einem Sog auf die ganzen Zutaten, kann ich den Zauberstab stumpf in die Schüssel stellen und da nicht groß rumrühren. 


Ich habe gerade frische Gemüsebrühe gekocht.200 Milliliter davon kommen in die Gazpacho. Das hat zwei Vorteile, denn die Suppe braucht ein bisschen Flüssigkeit, damit sie nicht so pampsig wird und in Brühe steckt eben mehr Geschmack, als in Wasser, das man alternativ verwenden könnte, aber nicht sollte. 


Brühe rein.


Pfeffer aus der Mühle


Zucker nach Geschmack. Tomaten brauchen auf jeden Fall Zucker, damit Ihr Geschmack ein wenig nach vorne gezogen wird. 


1 Esslöffel Meersalz


Paprikapulver


Die Gewürze unterrühren


Einen Schuss Essig


1 Schuss Olivenöl


Die Gazpacho abschmecken, ob sie alles hat, was Euch schmeckt.


Die Suppe soll jetzt für 15 Minute in die Kühltruhe, oder für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt werden. 


Vor dem Servieren, das drittel Gurke und Paprika schneiden.


Die Suppe in einen tiefen Teller geben und Paprika und Gurke einstreuen.


Für den guten Geschmack und die Optik, noch ein wenig Olivenöl in die Gazpacho tropfen lassen und frischen Schnittlauch drüber streuen. 


Das ist ein ganz tolles Sommergericht, sehr leicht und geschmackvoll, aus frischem Gemüse, lecker abgeschmeckt. Dazu passt frisches Weißbrot.


Vegetarisch, vegan, helal, alles was Ihr wollt, von Jungfrauen im Morgentau, an ungerade Wochentagen gesammelt, als Merkur im vierten Haus stand. 


Meine Frau hebt den Daumen, also ist die Suppe gut. Mir hat das auch gut getan, die Gazpacho erneut zu machen, weil ich so mit einigen althergebrachten Vorurteilen aufräumen konnte und vor allem bringt das auch Kreativität für die Zukunft, denn nach dem Muster kann man noch ganz andere Suppen herstellen. Wird gemacht!


Das kommt schon extrem gut, das pürierte Gemüse mit den frischen Gemüsestücken und dann die sommerliche Würzung, in der sich alles von süßlich, salzig und sauer wiederfindet. 


Großes Kino und ein super Gericht über 25 Grad 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Kommentare:

  1. Antworten
    1. die suppe interessiert leider keine sau. seit einem jahr fällt mir nix ein, was sich so wenig leute angeschaut haben.

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  2. Doch, mich interessiert die Suppe. Danke für das Rezept - sobald möglich werde ich das ausprobieren. Danke!

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    1. prima, das freut mich. ich weiß auch nicht, wieso das niemanden interessiert. 430 leute an einem tag ist echt dünn. schlechte rezepte liegen bei 2000 oder 2500 zugriffen am ersten tag

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  3. Die Suppe war super lecker, da ich keine Gurke mehr hatte musste ich auf Wassermelone ausweichen, sehr zu empfehlen.

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    1. das ist eigentlich auch noch mein plan eine wassermelonensuppe zu machen, aber nachdem die gazpacho so schlecht in der resonanz gelaufen ist, weiß ich auch noch nicht, ob ich meine zeit dafür verschwenden soll

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