Freitag, 29. Juli 2016

Aioli in zwei Minuten

Hier kommt die universelle mediterrane Soßenbeilage zu Fleisch, Gemüse, Brot, Kartoffeln, oder zum Grillen. Ich habe Aioli online schon in den abstrusesten Versionen mit Quark und anderen Milchprodukten gesehen (wer flüstert sowas irgendwem ein?). Deswegen zur Ehrenrettung dieser Köstlichkeit ein schnelles Rezept., mit dem bisschen das wirklich drin sein sollte. 



Zutaten für eine kleine Runde: 
1 EI
1 Knoblauch
200 Milliliter Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zucker

1/2 Limette

Wer mehr als vier Personen am Tisch hat, verdoppelt einfach die Mengen.


1 Ei aufschlagen und in einen Mixbecher geben.


1 Knoblauch zerkleinern


Knoblauch in den Mixbecher geben.


Salz, Pfeffer, Zucker


Den Saft einer halben Limette in den Becher pressen.


200 Milliliter Öl in den Mixbecher füllen. Das waren schon alle Zutaten


Und jetzt mal zehn Sekunden im Zeitraffer mit dem Zauberstab von Esge. Volle Pulle 19000 Umdrehungen pro Minuten. Natürlich geht das auch mit anderen Pürierstäben.


Emulgiert sofort


Das Ende, wenn ich den Zauberstab hochziehe kann ich dann einhändig nicht mehr fotografieren.


Von flüssig zu fest in zehn Sekunden!


Jetzt noch schnell probieren, ob genug Salz, Pfeffer und Säure drin sind und eventuell nachwürzen.


Die ganzen Vollpfeifen, die immer solchen Industrieschund zeigen mit der Begründung, ich hatte gerade keine Lust zum Kochen, sollten sich DAS mal anschauen, wie schnell man eine frische tolle Soße zu allem anfertigt. Ohne Quark, ohne Sahne, ohne Joghurt, oder Plaste und Elaste.


Mit frischem selbst gebackenem Toast, schmeckt Aioli wie eine Million. Das kann man nicht kaufen, das muss man selbst herstellen. 


Passt auch hervorragend zu Champignons provenzalischer Art. und Krautsalat mit Aprikosen. 


Schmeckt richtig frisch lecker nach Knoblauch, mit einer leichten Säure und einem runden Abgang vom Olivenöl. So beamt man sich in ein paar Sekunden gefühlt ein paar tausend Kilometer weiter nach Süden. 


Das ist gesund und hält Leib und Seele zusammen.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachrühren und einen guten Appetit.



Kommentare:

  1. Boooaaaah...da läuft mir direkt der Sabber in der Schnute zusammen!
    Aioli wird hier geliebt! Aber ich gebe zu das wir bis jetzt immer die Kaufversion hatten...und auch da nur eine ganz bestimmte Sorte. Aber selbstgemacht is natürlich nochmal ne ganz andere Hausnummer! :)
    Werde ich auf jeden Fall testen!

    Sag mal, wo kaufst du denn deinen Knoblauch?
    Ich finde hier immer nur die mit den einzelnen Zehen, aber deine Sorte wäre mir wesentlich lieber! ;)

    Liebste Grüße, Doris!

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    1. hallo doris, knoblauch kaufe ich bei netto, kaufland oder metro. diese kompakten gibt es nicht bei lidl, oder aldi. im moment sind die recht teuer. kosteten sonst immer 1,99, zur zeit 2,99 euro. ich hätte nicht gedacht, dass sich das jemand fertig kauft, aber stimmt für irgendwen müssen sie das zeug ja ins regal stellen.

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    2. Tja...is halt nicht jeder so ein Koch-Guru wie du...aber deshalb bin ich ja hier:Kochen für Doofe! ;)

      Danke für den Tipp, Netto haben wir hier auch im Ort. Dann guck ich da mal!

      Übrigens hab ich entdeckt das du Aioli schon mal gezeigt hast...damals hat es noch 3 Minuten gedauert! *hehehe*

      http://glatzkoch.blogspot.de/2014/06/aioli-in-drei-minuten.html

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    3. genau schlaubischlumpf, deswegen heißt die neue ja in ZWEI minuten, weil sie noch schneller geht. wo bin ich denn ein koch guru? nur normales zeug, das jeder mit nix machen kann. ich mache das so, wie es schon immer gemacht wurde, bis die leute es vergessen haben und heute glauben, das geht gar nicht selbst zu machen und man muss das kaufen...

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    4. wunderbar, das wollte ich schon immer mal selber machen . Aioli esse ich bisher nur beim Mexikaner ... Nu aber nicht mehr!

      Danke dafür!

      Liebe grúße anja

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    5. echt? beim mexikaner? der hat damit ja mal gar nix zu tun. ;-). das geht echt nur in sachsen.

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  2. Alioli wie bei Muttern....... ich habe andalusische Wurzeln und Dein Alioli sieht fast aus wie bei meiner Mama, die macht die Mayo aber noch in einem Teller, ganz klassisch mit der Gabel und benutzt heimische Zitronen anstelle der Limette; am Ende wird noch ein wenig Wasser eingerührt, je nach dem welche Konsistenz man haben möchte.

    Liebe Grüße,
    Valeriana

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    1. gibt es dafür auch familienrezepte? wasser ist so ziemlich die zutat, mit der ich am sparsamsten umgehe beim kochen.

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