Donnerstag, 23. Juni 2016

Folienkartoffeln zum Grillen

Folienkartoffeln sind eine tolle Beilage zum Grillen, für Steaks, Hamburger und Gemüsegerichte. Die Hauptaufgabe ist zu sättigen und gut schmecken sollen sie natürlich auch noch. Ein Großer Vorteil ist auch, dass die sich quasi von alleine machen und man nicht die ganze Zeit daneben stehen muss. Ich brauchte in diesem Fall eine Beilage für zwölf Personen zum Grillen, die auch in der Mitte von Nirgendwo funktioniert, wenn nur der Grill genug Hitze erzeugt. 


Zutaten:


2,5 Kilo Kartoffeln möglichst groß
2 Esslöffel Salz

Beilage:


Je dicker die Kartoffel, desto länger dauert es, bis sie innen nicht mehr roh ist. Weil die Kartoffel aber nur vorgegart werden soll, damit sie auf dem Grill nicht mehr so lange braucht, werden die Kartoffeln im ersten Arbeitgang nur ungefähr bis dreiviertel durch zubereitet. Sonst werden die schnell zu weich und verlieren die Form, wenn man sie später aus dem Topf abkippt. Kartoffeln in einen Topf legen und so viel kaltes Wasser in den Topf geben, dass sie gerade so bedeckt sind. Damit  die Kartoffeln nach irgendwas schmecken, habe ich zwei Esslöffel grobes Salz ins Wasser gegeben. Man kann natürlich auch ganz schnödes feines Salz verwenden. Dann wird das Wasser erhitzt und wenn es kocht, stelle ich die Uhr auf 20 Minuten, weil das sehr dicke Kartoffeln sind.


Nach 20 Minuten wird das Wasser abgekippt


Wenn die Kartoffeln wieder so weit abgekühlt sind, dass man sie gut anfassen kann, werden sie Alufolie verpackt


Die Alupakete kommen dann später noch einmal für 30 Minuten auf den Grill, bevor sie serviert werden. Dann sind die Kartoffeln komplett gut erhitzt und das Innere ist auch gut durch, hat also keinen harten Biss mehr. Wenn man nicht draußen grillen kann, will, oder darf, kann man das natürlich auch zuhause im heimischen Backofen bei 220 Grad machen. 


Da die Kartoffeln die Hitze in der Folie gut halten, kann man die auch schon vor den Bratwürsten,  oder was immer man grillen will, auf den Grill werfen. Darüber hinaus sind die Kartoffeln in der Folie auch nicht so zickig, wenn sie mal ein wenig mehr Hitze bekommen, wenn die Temperaturen für Wurst und Steak noch zu hoch sind, Stichwort die Kohle soll erst einen weißen Überzug haben, bevor man das Fleisch drauflegt.




 Passt doch Prima, wenn die Beilagen auf das Hauptgericht warten und nicht umgekehrt.


Die Folienkartoffeln habe ich mit einem Joghurtdressing serviert. Die sind so lecker, dass man sich schon alleine daran sättigen könnte und sonst eigentlich gar nichts mehr bräuchte. 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachgrillen und einen guten Appetit.



Und hinterher ging es dann wieder die halbe Nacht auf die Rennstrecke.

Kommentare:

  1. Wenn du Drillinge (kleine) nimmst, nur roh auf die Alufolie setzen, ein bißchen einschneiden, Tl Oliven mit Meersalz, Rosmarin und Pfeffer- Gemisch drauf,einpacken und 20min. grillen.....hm Lecker....für Fleischesser kann man noch gewürfelten Speck mit einpacken ☺

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