Sonntag, 12. Juni 2016

Auberginen mit Spinatsalat und Limettenkartoffeln

Life is a bitch! Der Boiler tropft seit einer Woche das Badezimmer voll, unser sympathischer Vermieter, der seit über einem Jahr versucht, uns wegen Eigenbedarf aus der Wohnung zu bekommen, läuft jeden Tag in der Nebenwohnung rum und macht Krach für drei, bei der Arbeit wünsche ich mir, dass ich die Telefone und Tastaturen der Gegenseite unter Starkstrom setzen könnte. Dann kommt man nach 11 Stunden wieder an die Burg und möchte dem Tag noch eine positive Wendung geben. Meine Frau will kein Steak, also gibt es vegetarisch wie im Süden, wenn man sonst schon keinen Urlaub hat.



Zutaten:

Salat:

150 Gramm Babyspinat
1/2 Eisbergsalat
4 Tomaten
1 Zwiebel
Balsamico
Rapsöl
Salz
Pfeffer
Zucker


Quark-Joghurtdressing

250 Gramm Quark 40 %
150 Gramm Naturjoghurt 3,5 %
Salz
Pfeffer
Zucker
1/2 Limette
2 Lauchzwiebeln
Schnittlauch

Auberginen:

2 Auberginen
1/2 Limette
Salz
Pfeffer

Zucker
Rapsöl oder Oilvenöl

Limettenkartoffeln (anklicken):


Babyspinat von den Stielen befreien und in der Salatschleuder waschen, entsanden und trocknen


Zwiebel häuten und mit der Reibe in dünne Ringe reiben.


Zwiebelringe


4 Tomaten zerkleinern


Tomaten mit den Zwiebeln in einer Salatschüssel lagern


Einen Eisbergsalat halbieren und zerkleinern


Nun noch schnell den Quark herstellen. 


Zwei Lauchzwiebeln zerkleinern, Schnittlauch hacken


Eine kleine Schüssel nehmen


250 Gramm Quark und 150 Gramm Joghurt, sowie eine halbe Limette im die Schüssel geben.


Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen.


Verrühren und schon hat man ein tolles Dressing. Ich habe gehört, dafür soll es auch Tüten und Würzmischungen geben. Wer braucht das? 


Die Auberginen kann man in der Pfanne braten, oder auch im Ofen zubereiten. Ich habe eine Kombination aus beidem gewählt, weil der Zeitpunkt nicht so ganz klar ist, wann ich mein Essen auf den Tisch bringen kann. Wir haben vier Kinder und die drei "großen" zwischen 2 und 6 gehen zusammen ins Bett, schlafen aber reihum unterschiedlich gut / schlecht ein und dann haben wir noch Elisabeth, die mit neun Monaten ein komplett eigenständiges Schlafverhalten an den Tag legt und wie alle unsere Kandidaten, in dem Alter mit dem Duracellhasen verwandt sein muss.   


Das bedeutet für mich, dass das Kind entweder mit dem Tragetuch an meine Frau geflanscht ist, oder gerade vorne an ihr dranhängt und trinkt. Ich muss also so kochen, dass meine Frau entweder einhändig essen kann, dass ich es optional vorschneide, oder dass ich es notfalls ganz schnell auf den Tisch bringen kann, wenn sich unerwartet mal ein freies Intervall bietet, weil das Kind aus versehen eingeschlafen ist und beim Hinlegen nicht gleich wieder wach wird...  


In diesem Fall brate ich die Auberginen von beiden Seiten an, damit sie schon ein bisschen Farbe haben und lege sie anschließend bei wenig Hitze (100 Grad) in den Backofen, damit die Auberginen warmgehalten werden. Alternativ könnte ich die auch in der Pfanne in ca 10 Minuten durchbraten, wenn ich weiß, dass es dann an den Tisch geht, oder in 25 Minuten im Ofen bei 200 Grad garen und nach der halben Zeit einmal wenden. Ach ja, die Auberginen werden vorher mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt und mit Limettensaft  beträufelt und bleiben dann 10 Minuten liegen, damit sie durchziehen können.


Die Limettenkartoffeln (anklicken) sind einfach und eine tolle Beilage, die gut sättigt.


Direkt vor dem Servieren kommen der Spinat zu den anderen Salatzutaten.


Salz, Pfeffer Zucker zum Würzen, Olivenöl, oder Rapsöl und Balsamico Essig zum Marinieren.


Salat ordentlich vermengen, damit sich die Gewürze und die Marinade gut verteilen.


Salat auf dem Teller verteilen.


Limettenkartoffeln dazu legen.


Auberginen auf dem Teller drapieren.


Quark-Joghurtddressing mehr oder minder malerisch auf dem Teller, oder einer der Komponenten verteilen.


Ich mag daran, dass es vegetarisch ist und dieses Spiel mit der Säure der Limette und des Balsamicos. Mit dem Salat ist es so frisch, dass man spontan das Gefühl hat, dass einem die Gehirnwindungen nach einem langen Tag wieder aufgehen und dass die Enegie direkt ins Blut geht.


Natürlich ist diese Kombination auch eine super Beilage zu einem Steak, aber man vermisst keines, wenn man dazu keines auf dem Teller hat. Ich zumindest nicht und im Kühlschrank hätte ich 2,5 Kilo Rinderhüfte liegen. 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.


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