Montag, 13. Juni 2016

Aprikosenkuchen mit Rührkuchenteig

Ein herzliches Willkommen an alle Backnieten. Eure Leidenszeit hat ein Ende, denn jetzt kann jeder Backen. Übersichtliche Zutaten und Gelinggarantie. Keine Maschinen erforderlich, sonden nur Werkzeug das wirklich jeder zuhause hat.


Zutaten:

300 Gramm Mehl
100 Gramm Zucker
100 Milliliter Rapsöl
100 Milliliter Mineralwasser
1 Ei
1 Teelöffel Natron (statt Backpulver)
Zimt
Zucker zum Bestreuen, nach Geschmack
1 Handvoll Rosinen
Vanille aus der Mühle
2 Essöffel gemahlene Mandeln
350 Gramm Aprikosen


Ich verwende eine 24 cm Tartenform. Eine 28 cm Form, ist bei der Menge aber auch kein Problem.


Bei Kaufland gab es zwei Kilo Aprikosen für 4 Euro. Das fand ich o.k, weil meine Kinder total darauf abfahren. In dem Moment, als sie mir die Kiste aufgenötigt haben, war mir aber schon klar, dass ich mir einen Anteil sicher werde, um einen Kuchen damit zu backen. 


Aprikosen halbieren und entkernen. In der Form auslegen, um zu schauen, ob die Menge reicht


Damit der Kuchen hinterher besser zu schneiden ist, habe ich die Aprikosenhälften noch einmal halbiert, also die Aprikosen insgesamt geviertelt. 


Ein Ei aufschlagen


100 Gramm Zucker


300 Gramm Mehl (oder einen Kaffeepott)


100 Milliliter Mineralwasser


1 Teelöffel Natron


100 Milliliter Rapsöl


Nun sind alle relevanten Zutaten in der Rührschüssel


Den Kuchenteig rühre ich mit einem Pfannenwender aus Holz, bis er glatt ist und keine Klumpen mehr im Teig sind. 


Das kann man auch vorher machen, ich mache das aber eben genau jetzt, Vanille aus der Mühle in den Teig geben und noch einmal verrühren.


Teig in die Tartenform geben und die geviertelten Aprikosen in den Teig drücken.


1 bis 2 Esslöffel Gemahlene Mandeln über den Kuchen geben. Wer lieber Mandelblätter nehmen möchte, kann das auch tun. 


Zimt und Zucker über den Kuchen streuen. Den Ofen solltet Ihr 10 Minuten vorheizen. Ich nehme beim Gasofen 200 Grad (Stufe 4). Ihr solltet 180 Grad beim Elektroofen nehmen.


Der Kuchen kommt bei mir für 40 Minuten in den Ofen. Danach mit einem Zahnstocher aus Holz in den Teig stechen. Wenn daran nichts kleben bleibt, ist der Teig gut gebacken. Weil Ihr im Gegensatz zum mir auch Oberhitze habt, solltet Ihr nach 30 bis 35 Minuten durchs Ziel sein.


Ich habe wieder in der Nacht gebacken und den Kuchen bis zum nächsten Tag stehenlassen. 


Der Kuchen lässt sich gut schneiden. Da zahlt es sich auch aus, die Aprikosen geviertelt und nicht nur halbiert zu haben.


Der Teig ist schön locker, die Aprikosen sehr saftig. Das harmoniert sehr schön mit dem Zimt und den Rosinen. Das Stück habe ich mittags angeschnitten, weil das Licht dann besser ist. Die Kinder stürzen sich auch gleich auf den Kuchen und haben den auch noch nach dem Abendessen als Nachtisch verlangt.


Die letzten beiden Kuchenstücke sind jetzt für meine Frau und mich zur Tasse Espresso draufgegangen. Der Aprikosenkuchen ist also schon wieder Geschichte.


Ich gehe dann gleich wieder backen, heute waren wir nämlich auf dem Erdbeerfeld und haben ein paar Kilo Erdbeeren geerntet.


Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit



Kommentare:

  1. Hallo,

    300 Gr Mehl? Ich habe die Tarte gebacken aber 300 Gr waren definitiv viel zu viel. Musste noch 1 Ei und Wasser benutzen...
    Kannst du, bitte, nachprüfen?
    Danke.

    Viele Grüße,

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    1. du kannst recht haben. ich muss das nachwiegen. ich habe den kaffeepott mit 300 ml genommen, aber das ist mir letztens schon bei einem litermaß aufgefallen, dass 100 ml wasser nicht 100 gramm mehl sind. ungefähr nur 2/3..

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