Donnerstag, 26. Mai 2016

Bruschetta mit rustikalem Pizzaboden

Das ist einer meiner Favoriten, weil ich so auf italienische Küche stehe. Total einfache Zutaten, gut vorzubereiten und so richtig solide und lecker. Bruschetta kann man als Vorspeise, Zwischengang, oder wie in diesem Fall als Hauptgericht nehmen



Zutaten:

Pizzateig selbst gemacht auf Basis 600 Gramm Mehl (anklicken)
1 Kilo Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauch
Salz
Pfeffer
Zucker
Basilikum
Balsamico 
Olivenöl
1 Mozzarella (oder weglassen)


Den Pizzateig kann man am gleichen Tag machen und sollte den mindestens eine halbe Stunde ruhen und gehen lassen, aber noch besser wird der Teig, wenn man ihn mindestens einen Teig im Kühlschrank übernachten lassen hat. Je mehr Tage, desto besser wird der Teig


Ein Kilo Tomaten zu Würfeln, bzw zu kleineren Stücken verarbeiten. Ich weiß, meine Zerkleinerungskünste werden vor den Bildschirmen immer kritisch beäugt und bewertet.


Eine Zwiebel und einen Knoblauch abziehen.


Zwiebel und Knoblauch zerkleinern.


Den Teig aufmehlen, Mehl einkneten, damit der Teig nicht mehr so feucht ist und nicht am Brett festklebt, wenn er ausgerollt wird.


Danach den Teig halbieren und jeweils die halbe Teigmenge auf einem runden Brett in Größe der Pizzableche ausrollen. Vorausgesetzt Ihr backt das auf runden und nicht auf viereckigen Blechen.


Teig ausrollen


Teig auf das Pizzablech umziehen lassen.


Hier sind jetzt zwei Teiglinge in der Pizzaform. Wenn man mit mehreren Leuten am Tisch ist, dann kann man das auch gut brauchen.


Die Böden mit Olivenöl bepinseln


Den Ofen vorheizen. Normal backe ich Pizza immer nur mit Vollgas, aber diese hat jetzt keinen Belag und es ist viel mehr Teigmenge, als ich normal verwenden würde. Das wird nach dem Backen ungefähr so dick wie ein Fladenbrot. Deswegen nehme ich weniger Hitze und lasse den Teig dafür länger im Ofen. In diesem Fall nehme ich 200 Grad Temperatur und lasse den Pizzaboden 15 Minuten im Ofen. Ich habe aber auch nur Unterhitze in meinem Ofen. Deswegen backe ich die Pizzaböden auch einzeln.


Das ist jetzt mal ein Experiment außer der Reihe, beim Bruschetta auch noch ein wenig Mozzarelli unter zu mischen. Normal würde ich einen Mozzarella pro Pizzaboden nehmen, aber es ist nur einer da. In solchen Fällen ist es immer praktisch den Mozzarella möglichst klein zu zerschreddern, dann wirkt es nach mehr. 


Ich habe eine Gewürzmühle für meinen Esge Zauberstab, die dreht sich so schnell, dass man damit auch weichen Käse reiben kann. Wer nicht so ein Wundergerät besitzt, kann natürlich auch den Käse / Mozzarella in feine Würfel schneiden.



Deckel drauf


Feuer geben


Drei Sekunden später....


Das soll erstmal ne andere Maschine nachmachen


Weil mein Ofen nur Unterhitze hat, werfe ich den Pizzaboden noch mal 5 Minuten mit der Unterseite nach oben in den Ofen. 


In der Zwischenzeit mache ich die Bruschettaauflage fertig. 


Tomaten, ein Teelöffel Salz, Zwiebeln, Knoblauch


Einen ordentlicher Hieb Zucker, um den Geschmack aus den Tomaten zu ziehen.


Pfeffer aus der Mühle.


Eine Handvoll Basilikumblätter



Olivenöl


Balsamicoessig.


Das kann man machen, muss man aber nicht Mozzarella dazu geben.


Zutaten miteinander vermischen und erneut abschmecken, ob noch irgendwas fehlt.


Jetzt geht es los mit dem Servieren. Mit einem Esslöffel die Bruschettazutaten auf den gut gebackenen Teig löffeln.


Danach mit einem scharfen Messer in größere, oder kleinere Tortenstücke schneiden.


Das ist total lecker und schmeckt am besten frisch aus dem Ofen kommend. Dann ist der Teig noch schön knusprig und harmoniert toll mit der Bruschettaauflage.


Damit erfreut man die Familie oder auch seine Gäste. Passt auch prima auf ein Vorspeisenbüffet. Ich habe das mit meiner Frau als Hauptgericht gegessen und wir haben nochtmal einen Pizzaboden geschafft. Deswegen zeige ich Euch morgen, was ich mit dem zweiten fertig gebackenen Boden gemacht habe.


Bis dahin viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.


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