Freitag, 12. Februar 2016

Schoko-Espressokuchen auf Milchschaum

Eigentlich wollte ich nur einen Bananenkuchen für den Kindergarten backen. Dazu fällt mir dann zusätzlich an guten Tagen immer noch etwas für zuhause und somit auch für Euch ein. Deswegen gibt es hier jetzt einen Schoko-Espressokuchen mit Milchschaum



Weil es nur ein Test war, habe ich eine 18 cm Form gebacken. Das ist eine tolle Größe, wenn man gerne immer frischen Kuchen hat, keine großen Mengen braucht, einen Dessertkuchen, vielleicht sogar als kleine Auswahl aus mehreren Kuchen servieren möchte und es einem nichts ausmacht häufig zu backen. Für alle auf die das nicht zutrifft, habe ich das Rezept sowohl als 18 cm Version und dahinter in der Version für 26 bis 30 cm Springformdurchmesser berechnet. Meine Maßangabe sind Milliliter, weil ich einen Kaffeebecher mit 300 Millilitern Inhalt als Maß nehme, da ich keine Lust zu wiegen habe, wenn ich einen einfachen Kuchen backe.


Zutaten 18 cm / 26-30 cm Form:

300/600  Milliliter Mehl
100/200 Milliter Espresso
100/200 Milliliter Pflanzenöl
100/200 Milliliter Zucker
1 oder 2 Teelöffel Backpulver
1 bzw. 2 Eier
Backkakao

Glasur:

125 / 250 Gramm Puderzucker
15 / 30 Milliliter Espresso
Backkakao

Milchschaum:

Milch am besten 1,5 % Fett

1 Esslöffel Puderzucker
Gelatine / Agartine

Das Rezept und die Bilder gehören zu meiner 18 cm Springform, aber wie Ihr oben seht, stehen da auch die Mengen, wenn Ihr einen größeren Kuchen backt.


300 Milliliter Mehl


1 Ei aufschlagen


100 Milliliter Zucker.


1 Teelöffel Backpulver


Ich koche eine Kanne Espresso mit meiner Bialetti. Ihr könnt die erforderlichen 100 / 200 Milliliter Espresso natürlich auch mit dem Vollautomaten oder anderweitig aufbrühen.


100 Milliliter Pflanzenöl / 100 Milliliter Espresso


Backkakao


Den Teig mit einem elektrischen Rührer, oder von Hand rühren.


Den Teig in die Backform umfüllen.


Ich habe nur einen Backofen mit Unterhitze. Den muss ich deswegen auf 200 Grad laufen lassen. Wenn Ihr Ober- und Unterhitze habe, dann werdet Ihr mit 180 Grad Temperatur auskommen. Ich brauche 40 Minuten im Ofen und Ihr höchstwahrscheinlich 30 bis 35 Minuten.


Den Kuchen lasse ich nach dem Backen auskühlen. Da der Kuchen eine Glasur bekommen soll, die auch Schokolade enthält, ist es besser, wenn der richtig ausgekühlt ist.


Das habe ich mir selbst ausgedacht und ich muss sagen, da kam ich mir schon wieder so vor, als wenn ich das Rad erfunden habe, weil die Glasur so toll glänzend geworden ist und so gut hält. Wer die kennt, braucht sich nie wieder Kuvertüre zu kaufen. 


125 / 250 Gramm Puderzucker


Backkakao


15 / 30 Milliliter Espresso dazu geben und hinterher mit einem Löffel verrühren.



Den Kuchen mit einem Pinsel, oder einem Löffel bestreichen.


Von der Glasur bin ich echt begeistert, die wird nämlich schön fest, ohne so bröckelig zu sein, wenn man den Kuchen schneidet, wie das Kuvertüre häufig macht und dann glänzt sie auch noch richtig schön, weil die Schokolade nicht erwärmt wird und somit auch keinen Grauschleier nach dem Trocknen bekommt. Ich kann nichts dafür, aber ich bin begeistert und werde mir das ganz dick rot im Kalender anstreichen.


Vor dem Servieren Milch bis ca 70 Grad erwärmen, mit Puderzucker süßen und aufschäumen. Ich habe einen Zauberstab von Esge, aber man kann auch einen klassischen Milchaufschäumer, oder einen Schneebesen, oder einen Pürierstab zum Schäumen nehmen. Optimal ist magere Milch mit 1,5 % Fett, weil sie sich am besten schäumen lässt. Wer den Schaum ein wenig fester haben möchte, kann auch Gelatine, oder Agartine dazu geben. Wenn man den Kuchen sofort auf den Teller bringt und den Schaum gerade frisch gemacht hat, kann es auch sofort losgehen.


Schaum auf den Teller löffeln, Kuchen dazu stellen und ab an den Tisch damit.


Total geiler saftiger Schokokuchen mit einer leichten Espressonote. Die Glasur ist der Knaller. Die ist sehr elastisch und trotzdem fest, hält die Feuchtigkeit im Kuchen und schmeckt toll. Dazu ein Espresso, oder ein Grappa, oder ein Sambuca, dann fehlt nur noch Sex, um den Abend rund zu machen.  


Dieser Kuchen macht sich auf gut im Duett mit meinem Limettenkuchen, oder zu meinem Himbeersorbet, wenn Ihr beim Nachtisch mal richtig was blicken lassen möchtet, ohne dass es anstrengend wird. Als Abschluss eines mehrgängigen Menüs ist das ganz groß.


Den finde ich richtig gut und deswegen lege ich Euch den Schoko-Espressokuchen auf Milchschaum ausdrücklich ans Herz. Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen