Montag, 1. Februar 2016

Knoblauchsenf selbst gemacht

Ich habe mich mal wieder mit einem meiner Lieblingsthemen beschäftigt und Knoblauchsenf hergestellt. Ich kenne kaum irgendein Produkt, bei dem der Unterschied zwischen dem Kaufprodukt und der selbst hergestellten Version so augenscheinlich ist, wie bei Senf.


Zutaten:

100 Gramm Senfmehl oder Senfkörner
1 TeelöffelSalz
1 Teelöffel Zucker
Pfeffer
100 Milliliter Essig
Pflanzenöl
Wasser nach Tagesform für die Konsistenz

Senfmehl oder Senfkörner gibt es Online beim Gewürzhandel zu kaufen, oder in Läden die eine Stufe über Lidl und Aldi sind. Ich kaufe bei Metro das Kilo Senfmehl für sieben Euro. Das ist echt günstig, wenn man weiß was man sonst für Gewürze im Grammbereich bezahlt.


100 Gramm Senfmehl abwiegen, oder 100 Gramm Senfkörner mahlen.


100 Milliliter Essig


Essig und Senfmehl miteinander vermischen.


Knoblauch schälen und nach Geschmack zum Senf geben. Ich nehme diese großen Knoblauchknollen, wie auf dem Bild zu sehen. Die sind nicht so geschmacksintensiv wie Knoblauchzehen.


Ich mache da keine Gefangenen und nehme die ganze Knolle, aber die ist ja auch vergleichsweise mild.


Senfmehl, Essig und Knoblauch miteinander verrühren. Dafür kann man einen Pürierstab benutzen, einen Zauberstab, oder einen Mixbecher.


1 Teelöffel Salz


1 Teelöffel Zucker + Pfeffer aus der Mühle nach Geschmack.


Circa 50 Milliliter Pflanzenöl dazu geben, und weiter rühren. Der Senf ist dann immer noch sehr fest und zäh. Mit einem Schuss Wasser für die richtige Konsistenz sorgen, damit sich der Senf gut mit dem Löffel aus dem Rührbehälter entnehmen lässt. Senf habt Ihr ja alle schon mal gekauft und wisst, wie die Struktur von Senf ist. In dem Senfmehl ist soviel Dampf, das verträgt ohne Probleme Wasser. Der Senf reift auch noch im Kühlschrank nach. Man kann den sofort nach dem Rühren schon essen, aber er wird mit jedem Tag noch besser, wenn er im Kühlschrank gelagert wird. Der Senf wird im Glas auch noch wieder fester, wenn das Senfmehl in der Flüssigkeit aufquillt.


Ich habe mit der Senfmenge exakt ein Honigglas befüllt. Das hat auch gar nicht lange gedauert. Länger als 5 Minuten hat es mich nicht beschäftigt.


Der Geschmack ist toll. Richtig kräftig, ohne übermäßig scharf zu sein, dezenter Knoblauchgeschmack und der Senf schmeckt frischer und reiner, als wenn man sich welchen kauft.


Der Knoblauchsenf ist toll zu Wurst, Fleisch, oder auch als Basis für Soßen, Salatdressings, oder Mayonnaise. 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachrühren und einen guten Appetit.


Kommentare:

  1. Und schwupps, mahnend erinnert, dass ich U-N-B-E-D-I-N-G-T das Senfpulver bestellen wollte! Hier in der Provinz gibt´s sowas anscheinend nicht im Supermarkt. Aber online gibt´s das, für Dattelsenf und Knobisenf und überhaupt.
    Ich muss dringend Senf machen!!

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    1. stimmt. das ist echt wichtig endlich mal senf zu machen. gesund ist es auch noch.

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    2. Senfkörner fein mahlen (nicht "fein malen") und durchsieben - bingo!

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  2. Antworten
    1. wie die bitches, die der anderen immer attestieren, dass sie die hübschere ist ;-)

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