Montag, 22. Februar 2016

Bandnudeln selbst gemacht mit Blitzsoße

Das ist ganz bodenständige Küche für jeden Tag, nur aus frischen Zutaten und ohne großen Aufwand. Selbst gemachte Bandnudeln mit frischem Gemüse, das nur noch kurz in der Pfanne mitgeschwenkt, aber nicht extra als Soße gekocht wird. Das ist meine gut schmeckende Alternative, zu dem One Pot Altenheimfutter, mit dem man mir ziemlich die Laune verhageln kann. 



Zutaten für 4 Personen:

Bandnudeln selbst gemacht (anklicken) Basis 800 Gramm Mehl
1 Knoblauch
5 Tomaten
1 Zwiebel
3 Lauchzwiebeln
1 Limette
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Basilikum
Hartkäse zum Bereiben, für Vegetarier mit mikrobiellem Lab, wie z.B. Montello


Meine Frau bringt gerade die Kinder ins Bett, die am nächsten Tag etwas auf dem Zettel haben, wie Kindergarten oder Schule. Ich passe so lange auf die Jüngste der Runde auf und kümmere mich um das Abendessen für die Eltern, das die Kinder dann am nächsten Abend essen dürfen. Wie man den Nudelteig macht, findet Ihr HIER. Ich habe mein günstiges Nudelmehl für 99 Cent pro Kilo von Küchenmeister benutzt. Das sind 75 % Weizenmehl und 25 % Hartweizen. Reicht mir vollkommen, nachdem ich beim Semola den vierfachen Preis gar nicht rausgeschmeckt habe.


Ein großer Topf Wasser braucht fast länger bis er kocht, als ich zum Ausrollen der Bandnudel mit der Nudelmaschine brauche. Zum Mitschreiben, einen großen 5 bis 6 Liter großen Topf mit Salzwasser auf den Herd stellen. Jetzt könnt Ihr entweder schon das Gemüse für später zerkleinern, oder die Bandnudeln durch die Nudelmaschine jagen. Sowas gibt es schon ab 20 Euro im Internet, oder ab 30 Euro im stationären Handel.


Ich nehme meine Zauberette, zum Zerkleinern des Gemüses, aber es geht natürlich auch eine Standreibe, so wie ich das über Jahre auch gemacht habe. Sonst gabe ich in der Woche aber Nudeln aus der Tüte genommen und jetzt wo ich die Nudeln selbst herstelle, erleichtere ich mir die Arbeit beim Gemüse ein wenig.


Ich nehme Freilandknoblauch. Der ist ein bisschen feiner als die Knoblauchknollen, mit den vielen kleinen Zehen. Wer diese Knollen verwendet, sollte es bei einer kleinen Zehe bewenden lassen.  Knoblauchpresse, Messer, Zauberette, oder Reibe zum Zerkleinern benutzen, je nachdem was Ihr zur Verfügung habt. Ich erwähne das bei den folgenden Zutaten nicht jedes mal wieder.


3 Lauchzwiebeln zerkleinern.


5 Tomaten von dem Strunk in der Mitte befreien und ebenfalls zerkleinern.


1 Zwiebel häuten und in Ringe oder Würfel schneiden.


Hier sind die gesammelten Gemüsezutaten


Gemüse mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen, damit es ein wenig Flüssigkeit abgibt.


Den Saft einer Limette darüber auspressen.


Einen ordentlichen Schuss Olivenöl zum Marinieren.


1 Handvoll Basilikum für den frischen Kick.


Falls noch nicht gesehen, jetzt schnell den Nudelteig zu Bandnudeln verarbeiten. Wer keine Nudelmaschine hat, kann das auch mit dem Nudelholz machen. Habe ich auch über Jahre gemacht.


Hier steht schon alles bereit. Der Kochtopft mit kochendem Wasser, das zerkleinerte und marinierte Gemüse, die Pfanne in der die fertigen Nudeln dann in Öl geschwenkt und mit dem Gemüse vereinigt werden


Die Bandnudeln in kochendem Wasser kochen, bis sie an die Wasseroberfläche kommen. Mit dem Schaumlöffel in ein Nudelsieb abschöpfen, wenn sie gar sind. Wenn die Nudeln aufsteigen sind sie automatisch gar.


Olivenöl in der Pfanne erhitzen.


Abgekippte Bandnudeln ins heiße Olivenöl geben.


Nudeln bei anfänglich bei höherer Temperatur im Fett schwenken, 


Wenn die Nudeln sich richtig voneinander im Fett getrennt haben, auf niedrige Temperatur runterdrehen und das marinierte Gemüse in die Pfanne kippen.



Nur noch kurz miteinander vermischen. Das Gemüse soll ganz frisch bleiben und nicht garen, nur ein bisschen die Wärme der Nudeln aufnehmen. 


Die Nudeln nehmen die Marinade des Gemüses auf. Schon fertig!


Mit der Nudelzange, oder dem Schaumlöffel auf tiefen Tellern servieren.


Mit Hartkäse bereiben und dann kann sofort gegessen werden.


Das ist super ursprünglich, schmeckt wie frisch vom Feld und hat was von Urlaub und Fernweh. Meine Frau sagt, dass es nach Frühling schmeckt und damit hat sie absolut recht, dass das auch ganz toll im Frühjahr und im Sommer schmeckt. Dazu passt auch gut ein gemischter Salat und ein selbst gebackenes Brot. Was übrig bleibt, kann man dann am nächsten Tag für die Kinder aufbraten, oder auch selbst essen. Die Zeit hat sich also auf jeden Fall gelohnt.


Das ist einer meiner absoluten Favoriten, für den man wenig Vorräte braucht, geht in einer überschaubaren Zeit, ist sehr gesund und macht glücklich. Was will man mehr? 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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