Freitag, 15. Januar 2016

Feuerfrikadellen vom Rind

Die gute Neuigkeit zuerst. Die neue Kamera ist da. Die schlechte Nachricht ist, dass ich noch ein paar Blogbeiträge in der Pipeline habe, die mit der alten Canon X-sus gemacht sind, wie dieser hier. Da müssen wir jetzt noch zusammen durch, genau wie durch dieses Gericht, das echt nichts für Klosterschülerinnen ist. 


Zutaten für 2 Personen:

500 Gramm Rinderhack
1 Knoblauchknolle
1 Zwiebel
Peperoni
Salz
Pfeffer
Majoran
Tomatenmark
1 Ei
Paniermehl

Das ist ein schnelles Gericht, ich habe es in einer halben Stunde auf dem Tisch gehabt. Man kann es also an jedem Wochentag machen, statt sich irgendwas aus der Tüte zu zaubern. So eine Tüte gibt es auch gar nicht, in der so viel Feuer unter dem Dach ist, denn da wird ja nur Lieschen Müller und ihr mittelmäßiger nicht vorhandener Geschmack bedient.


Die kleinen Peperoni sind vom Vietnamesen und haben richtig Feuer. Manchmal habe ich darauf richtig Lust. Höchstwahrscheinlich sind das Momente, in denen andere anfangen Alkohol zu trinken, ich esse dann scharf.  


Peperoni und Knoblauch hacken


Peperoni in eine Schüssel geben, in der das Hackfleisch geknetet wird.


500 Gramm Rinderhack


1 Zwiebel zerkleinern


Die Zwiebeln kommen auch noch zum Hackfleisch


1 Ei aufschlagen für die Bindung, Majoran, Salz und Pfeffer zum Würzen.


Ein wenig Paniermehl damit die Frikadellen locker werden.


Tomatenmark bindet auch gut ab und gibt gleichzeitig Geschmack.


Das Hackfleisch verkneten und danach kleine oder größere Frikadellen formen, je nachdem wie Ihr es gerne habt.


Die Frikadellen brate ich mit meiner Grillpfanne von diePfanne.com . Im Moment experimentiere ich viel, ob man beim Braten Fett braucht oder nicht. Bei den Frikadellen bin ich davon ausgegangen, dass ich keines brauche, aber ein wenig Öl mit dem Pinsel aufgestrichen, wäre nicht schlecht gewesen. 


Frikadellen drei Minuten pro Seite anbraten.


Nach drei Minuten sind die Frikadellen aber noch nicht ganz durch, deswegen den Ofen auf 100 Grad vorheizen 


Frikadellen in eine Ofenform legen und bei 100 Grad noch 5-7 Minuten ziehen lassen. Dann sind sie innen zart, aber durch.


Als Beilagensalat habe ich einen Salat mit Löwenzahn gemacht, Rezept kommt.


Weil scharf manchmal nicht scharf genug ist, habe ich dazu eine extrem scharfe Soße aus Carolina Reaper und Red Habanero gekocht, die ich red Dyanamite getauft habe.


Die Frikadellen kommen aus dem Ofen.


Feuerfrikadellen mit red Dynamite Soße, na wie klingt das? Geilo!


Die Frikadellen sind genau nach meiner Mütze. außen kross, innen saftig, feurig scharf. So bekommt man sie nirgendwo, wenn man es nicht selbst macht. Ich finde die jedenfalls richtig klasse und wer eine Pussy ist, nimmt halt weniger Peperoni.


Das ist Essen das glücklich macht! Hier kommt meine Geheimwaffe gegen Küchengerüche. Eine Lampe Berger. Zwei Minuten anzünden und dann pro Quadratmeter Zimmergröße eine Minute den Küchengeruch neutralisieren. Nach 35 Minuten weiß bei mir niemand mehr, was ich vorher gekocht habe. Geile Erfindung, danke Maria Stadlbauer. Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen einen guten Appetit.


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