Mittwoch, 2. Dezember 2015

Käsekuchen mit Mürbeteigboden

Am letzten Wochenende war bei mir Großkampftag, denn am Samstag kamen Freunde zu Besuch und am Sonntag noch die Schwiegereltern. Deswegen habe ich eine Kuchenauswahl gebacken, die am Samstag nach dem Abendessen das Dessert war und am Sonntag zum Kaffee gereicht wurde. Ich habe mich dafür mit meinem neu erworbenen Wissen in Sachen Mürbeteig ausgetobt. Ich finde das gerade in der kalten Jahreszeit und vor Weihnachten ziemlich passend, weil auch viele Weihnachtskekse aus dem Teig gemacht werden. Da jetzt die ganzen Feiertage und höchstwahrscheinlich auch bei Euch vermehrte Besucherdichte auftreten wird, könnt Ihr vielleicht etwas damit anfangen.



Zutaten

Mürbeteig für eine 30 cm Form
1000 Gramm Schichtkäse
500 Gramm Quark gerne 40 % Fett
50 Gramm Grieß
1 Limette
Vanille aus der Mühle oder Tonkabohne
4 Eier
Butter zum Ausfetten der Form
Zucker nach Geschmack
Wer nicht solche Mäkelbären am Tisch hat wie ich, sollte auch noch Rosinen nehmen.

Immer wenn Wörter farbig unterlegt sind, dann verbirgt sich darunter ein Rezept, also einfach anklicken.


Hier ist mein Mürbeteig. Den habe ich schon einen Tag vorher gemacht, damit man ihn gut verarbeiten kann. Der ist besser zu rollen, wenn er deutlich kühler als Zimmertemperatur ist. Ein paar Stunden im Kühlschrank reichen aber auch.


Ich habe Euch das Rezept auf eine Große Form mit 30 cm umgerechnet, aber weil ich vier verschiedene Kuchen gebacken habe, sind unter anderem beim Käsekuchen nur meine 18 cm Springformen zum Einsatz gekommen. 



Das ist nur eine kleine Ansicht dessen, was ich am Ende gebacken habe.


Nun kommt noch schnell die Käsekuchenfüllung



Für die 30 cm Form 1 Kilo Schichtkäse nehmen


und 500 Gramm Quark, ich nehme auf Geheiß meiner Ehefrau immer den mit 40 % Fett


Vier Eier für die Bindung


Den Saft einer Limette für den guten Geschmack. Man kann natürlich auch eine Zitrone nehmen. 


Zucker nach Geschmack und Vanille aus der Vanillemühle, oder geriebene Tonkabohne. Hartgesottene Gestalten können auch Vanillezucker benutzen, ich nicht.


50 Gramm Weizengrieß. Wer keinen Weichweizen hat, nimmt Hartweizen. 


Ich habe das einfach nur mit dem Löffel verrührt. Maschinenfetischisten können natürlich auch einen Handrührer verwenden. 


Die Quarkmasse in die Springform füllen


Mein Ofen ist eine lahme Sau und hat nur Unterhitze. Ich habe den deswegen bei Stufe 4 für 50 Minuten im Ofen gehabt. Jeder der einen Ofen mit Ober- und Unterhitze besitzt wird mit ca 40 Minuten bei 180 auskommen und der Kuchen ist dann oben auch dunkler als meiner.  


Danach ist er dann gut durch gebacken und nach dem Auskühlen lässt er sich auch gut schneiden. 


In meiner 18 cm Backformversion sind das kleine niedliche Dessertkuchenstücke. Der Mürbeteig am Boden ist gut zu erkennen. Nicht zu dick und nicht zu dünn aber gut wahrnehmbar.


Zum Servieren kann man noch ein wenig Puderzucker darüber sieben. 


Der Kuchen ist sehr sahnig und extrem lecker zu einem kräftigen Espresso.


Die Rezepte kommen auch noch, oder die gibt es schon. Ich finde es toll, wenn man ein paar mehr Sorten Kuchen zur Auswahl hat und dann lieber ein kleineres Stück davon isst.

Apfeltarte auf Mübeteig
Bananentarte auf Mürbeteig
Shortbreadkuchen



Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.



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