Montag, 28. Dezember 2015

Eingekochte Birnen mit Nelken

Das ist eine ganz klassische Begleitung zu Wildgerichten, oder auch ein leckerer Nachtisch in der kalten Jahreszeit. 



Zutaten:

1 Kilo Birnen
1 Limette
Zucker nach Geschmack
100 Gramm Gelierzucker
Nelken
Vanille aus der Mühle
ca 200 Milliliter Wasser


Birnen schälen


Birnen halbieren


Kerngehäuse und Stiele entfernen


Den Topf mit Wasser befüllen, so dass die Birnen von Wasser bedeckt sind. 


Den Saft einer Limette ins Wasser geben, damit die Birnen nicht braun werden.


Wenn alle Birnenhälften im Topf sind, 50 Gramm Gelierzucker und Zucker nach Geschmack dazu streuen. Mit dem Gelierzucker soll die Flüssigkeit ein wenig dicker werden, falls man das die Birnen als Nachtisch servieren möchte.


Ein paar Nelken zu den Birnen hinzufügen.



Noch ein wenig Vanille aus der Vanillemühle darüber mahlen und dann die Birnen aufkochen.


Es gibt keine genaue Zeitangabe, wie lange die Birnen im Topf bleiben müssen. Es kommt darauf an, wie weich die Birnen zum Zeitpunkt sind, wenn Ihr sie verarbeitet. Ich hatte meine gerade erst frisch gekauft und die waren noch sehr hart. Zu hart, um sie so zu essen. Ich koche die Birnen 10 Minuten bei mittlerer Hitze, nehme sie dann vom Herd und lasse den Topf mit Inhalt dann auskühlen. 


So sind sie dann nicht zu weich und nicht zu hart, geschmacklich gut durchgezogen, schmecken toll nach Nelken und sind natürlich auch recht süß. Das stört weder beim Nachtisch, noch bei einer süßen Beilage zum Wildgericht.


Die Birnen sind ein toller Nachtisch, vielleicht mit einem Pudding, oder einer Creme.



 Ich habe die Birnen als Beilage, mit einkochten Cranberries (Rezept kommt) zu meinem Duroc Schweinerücken verwendet (Rezept kommt).



 Für meinen Rotkohl, den ich am ersten Weihnachtstag gekocht habe, ist dann der Rest Birnen verwendet worden. (kommt auch noch).  



Ihr seht ich habe noch einiges zu verbloggen. Das ist jedenfalls ein toller Nachtisch, eine Knallerbeilage, bzw eine tolle Zutat zu Rotkohl. Vor allem sieht man so auch, dass man sich die Arbeit nicht nur für ein Gericht macht, sondern dass man sein Kochen auch so aufbauen kann, dass die Zutaten am Ende aufgehen und komplett verbraucht werden. Man hat auch nie das Gefühl, immer das gleiche auf dem Teller zu haben.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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