Donnerstag, 29. Oktober 2015

Scharfer Kohlsalat - in fünf Minuten.

Scharf ist gesund und scharf ist relativ. Ihr könnt den Kohlsalat so scharf machen, dass man Feuer spuckt, oder so angenehm, dass es die Geschmacksknospen kitzelt und nur so angenehm bitzelt. Das ist in den meisten Fällen meine Version. Dieses Mal ging es aber eher um die Bekämpfung meiner Erkältung, da durfte es dann ein bisschen feuriger sein. 



Zutaten
500 Gramm Weißkraut
1 Möhre
Salz
Pfeffer
Zucker
Chiliflocken
Essig 
Pflanzenöl

Da führen sicherlich viele Wege nach Rom und es gibt die ausgefallensten Gewürzmischungen, Bekräuterungen, sowie Essig und Öl Fetische für diesen Salat. Könnt Ihr alles machen, wenn Ihr schon wisst, wie es geht. Ich richte mich ja vor allem an die Kandidaten die meinen, dass das alles so schwer ist, sowas selbst zu machen und dass man sich das irgendwo mit vielen Konservierungs- und Zusatzstoffen aus der Kühltheke kaufen muss. Fuck it!


Weißkraut ist toll, denn das platzt fast vor Vitamin C. Ich mag es lieber ein wenig grober, deswegen schneide ich es mit dem Keramikmesser. Wer es eher fein mag, kann auch einen Gemüsehobel zum Zerkleinern nehmen. 


Ihr kennt das sicherlich vom Griechen und vom Chinesen, dass zum Weißkraut immer noch ein Anteil Möhre dazu gegeben wird. 


1 Möhre hobeln und zum Weißkraut geben.


Salz. Pfeffer und Zucker zum Würzen


Zusätzlich in diesem Fall noch Chiliflocken, für den besonderen Kick nehmen


Hier eine Idee der Menge, die einen noch nicht umbringt, also mich jedenfalls nicht. Ich habe hinterher noch mehr davon genommen und schreibe das Rezept trotzdem noch. .


Essig und Pflanzenöl zum Marinieren 


Ich stehe auf total frischen Krautsalat und esse das dann sofort. Wer eher auf einen durchgezogenen Krautsalat steht, kann das auch schon ein paar Stunden, oder einen Tag vorher marinieren lassen. 


Das ist extrem lecker, weckt die Lebensgeister, macht satt, ist eine Vitaminbombe, regt die Verdauung an und ist wahrscheinlich eines der zehn gesundesten Lebensmittel in meinem Blog. 


In diesem Fall habe ich den scharfen Kohlsalat zu meinem Eisbein infernal serviert, aber der passt natürlich auch zu ganz vielen anderen Gelegenheiten, wie grillen, Fleischgerichten aller Art, gemischten Vorspeisenplatten, oder auch einfach mal so, zu einem frisch gebackenem Brot. 


Ich wünsche einen guten Appetit und viel Spaß beim Nachschnippeln.


Kommentare:

  1. Antworten
    1. bitte gerne, das ist eine meiner leichtesten übungen gewesen. ;-).
      schönen gruß
      jörg

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