Donnerstag, 3. September 2015

Schokoladenkuchen in einer Stunde

Ich habe die Zeit nicht mitgestoppt, die zwischen der Aussage meiner Frau verstrich, "Schaaaaaatz, Du könntest mal wieder einen Schokoladenkuchen backen" und dem Anschnitt des frischen Schokoladenkuchens lag, aber es kann nicht mehr als eine Stunde und es muss deutlich nach Mitternacht gewesen sein.


Zutaten für eine 28 cm Springform:

600 Milliliter Mehl
200 Milliliter Zucker
200 Milliliter Wasser
200 Milliliter Pflanzenöl
2 Eier
1 Tüte Backpulver
Backkakao
100-150 Gramm Schokoflocken
Trinkschokolade

Weil jeden Tag einer aufsteht, der nicht weiß, was ein Kaffeepott ist, gibt es den hier im Bild. Eine große Bürotasse mit 300 Millilitern Fassungsvermögen. Die ist mein Maß beim Backen, statt irgendwas mit einer Waage zu wiegen. Willkommen in der anarchistischen Welt des Tassenkuchenbackens. Bevor es losgeht, könnt Ihr schon den Ofen vorheizen. Ich nehme Stufe 4 beim Gasofen. Elektro braucht 180 Grad. Ich backe 45 Minuten, Ihr solltet nach 35 Minuten schon mal nach dem Kuchen schauen.


600 Milliliter Mehl



1 Tüte Backpulver


200 Milliliter Zucker


2 Eier


200 Milliliter Wasser


200 Pflanzenöl


Den Teig kann man mit der Hand rühren. Der ist dann gut, wenn keine Klumpen mehr darin sind. 


Backkakao nach Geschmack verwenden, je nachdem wie dunkel man den Teig haben möchte.


Das ist eine eher zivile Bräune, die man auch ohne Grappa und Espresso in gebackenem Zustand zu sich nehmen kann. 


1 Packung Schokoflocken. Viel kann viel.



Die werden auch unter den Teig gerührt.


Dann kommt der Kuchen in den Ofen.



Bei meinem lahmen Ofen ist er nach 45 Minuten durch. Testen mit einem Zahnstocher aus Holz. Wenn dann kein Teig mehr an dem Zahnstocher hängen bleibt ist der Kuchen gut gebacken. 


Weil der Kuchen noch warm war, als ich die Springform löse, gehe ich vorher mit einem Messer am Rand der Form entlang, damit der Kuchen nicht aufreißt, wenn ich die Springform öffne.


Den Kuchen mit Trinkkakao bestäuben. Backkakao hat die dumme Eigenschaft, dass er sich im Mund so trocken anfühlt, wie die Wüste Gobi.


Am besten passt dazu Schlagsahne, aber ich habe im Moment gerade keine im Kühlschrank, deswegen musste es für das Foto jetzt mal ohne gehen. 


Damit der Kuchen nicht so nackt auf dem Teller liegt, habe ich noch ein paar dünne Bananenscheiben auf dem Teller ausgelegt. Das schmeckt zum Kuchen auch sehr gut. Die Sahne könnt Ihr Euch gerne noch dazu denken. 


Das ist ein leckerer Kuchen für jeden Anlass, bei dem alle mitspielen, die kein Problem mit dunklen Teig haben. Da kann auch nicht viel kaputt gehen, deswegen lässt er sich auch gut transportieren, wenn man auswärts eine Runde schmeißen muss. 


Der schmeckt so schokoladig wie er aussieht und das ist auch gut so.



Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.


Kommentare:

  1. Hallo Jörg,

    sieht lecker aus! Die Bananen im Kuchen wäre vielleicht auch noch eine Idee - oder Kirschen mit in den Teig. Werde ich auf jeden Fall mal versuchen.

    Viele Grüße,
    Muria

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  2. hallo muria, das sind die feinheiten für euch, ob ihr noch früchte im kuchen einbacken wollt. ich mache immer erstmal die version für doofe, damit jeder nach seinen persönlichen wünschen verbesserungen durchführen kann. ich hatte auch schon das glas mit den amarena kirschen in der hand, aber dann dachte ich mir, wenn du das machst, sagen schon wieder 95 %, oh ich kann den kuchen nicht backen, weil ich keine amarenas im schrank stehen habe.

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