Mittwoch, 9. September 2015

Pizza Margherita mit Gartentomaten

Das ist meine Lieblingspizza!  Die Pizza Margherita hat alles was ich mag. Das ist eine ehrliche Haut, die verspricht nicht mehr als sie halten kann und wenn die Zutaten gut sind, dann haut sie einen richtig aus den Schuhen, weil man das gerade nicht erwartet hätte, was man bei solchen Gelegenheiten in den Mund bekommt. Dieses Mal ist ein echter Feiertag, da ein Kollege frische Tomaten aus seinem Garten mitgebracht hatte. Die waren so grandios, dass ich sie gegen meine Kinder mit Waffengewalt verteidigen musste, um noch genug Belag für die Pizza zu haben.


Zutaten für vier Pizzen:

1 Kilo Tomaten
2 x Mozzarella a 150 Gramm
Basilikum
Salz
Pfeffer 
1Zwiebel

Soße für Pizza aus frischen Zutaten:

2-4 Tomaten nach Größe
Salz
Pfeffer
Zucker
Basilikum
Oregano
Olivenöl

Wenn Wörter farbig unterlegt sind, kommt Ihr durch Anklicken auf das Rezept, das sich darunter verbirgt.


Wie der Pizzateig geht, habt Ihr gesehen? Den Teig müsst Ihr vor dem Ausrollen noch aufmehlen, damit der nicht am Brett, oder an der Rolle festklebt. Der Vorteil ist, dass der Teig viel elastischer ist und besser aufgeht und besser schmeckt.


Den ausgerollten Teig auf ein Pizzablech, oder Backblech legen und dort gerne noch mal 30 Minuten ruhen lassen, wenn Zeit ist.


Die Pizzasoße wollte ich auch frisch haben, um den Tomaten gerecht zu werden.


Zwei Tomaten halbieren


frisches Basilikum


Salz, Pfeffer, Zucker, Oregano


Ordentlich Olivenöl. Wer mag, kann auch noch Knoblauch dazu geben und oder Peperoni. Habe ich in diesem Falle, aber beides nicht genommen, weil ich mich auf die tollen Tomaten konzentrieren wollte. Wenn die Tomaten weniger aromatisch sind, sollte man das aber tun, damit geschmacklich ein wenig passiert.



Die Tomaten und die anderen Zutaten mit dem Pürierstab zerkleinern.


Sieht wie immer nicht fotogen aus, schmeckt aber toll.


Die in der Zwischenzeit wieder etwas aufgegangene Pizza mit der Tomatensoße bestreichen.


Falls sich jemand wundert, warum die Tomatensoße so orange und nicht so tomatenrot ist wie Tomatenmark. Das ist ganz frisch und nicht eingekocht. Die rote Farbe bekommt man erst durch das Einkochen. Das ist so viel frischer als mit Tomatenmark. Nur dünn mit der Soße bestreichen, damit die Pizza auch eine Chance hat, kross zu werden.


An der Stelle solltet Ihr den Ofen schon vorheizen. Wie Ihr die Pizza richtig backt, findet Ihr HIER


Wenn irgendwer von Euch vor den Rechnern die Chance hat, Tomaten oder anderes Gemüse selbst zu züchten, dann bloß machen. Ich habe nicht einmal einen Balkon und mich würden sie wohl steingen, wenn ich die Töpfe auf die Fensterbretter stellen würde. Das gibt schon Gesinge, wenn ich meine Kräuter in ein Fenster stellt. Kommt aber irgendwann, das habe ich mir fest vorgenommen.


Die Tomaten vierteln (sind ja nicht so groß) und auf der Pizza auslegen.


Ja, ich weiß das ist nicht original Margherita, aber ich habe noch Zwiebeln dazu gelegt. Lasst sie einfach weg, wenn Ihr Puristen seid, oder aus religiösen Gründen.


Ich habe bei Mozzarella die Erfahrung gemacht, dass der beim Backen ziemlich viel Wasser abgibt. Deswegen nehme ich den eher dünn und sparsam als Belag. Ungefähr einen halben Mozzarella pro 28 cm Pizza. Dabei geht es mir auch vor allem darum, dass die Pizza ordentlich knusprig wird.


Dann kommt die Pizza für zehn Minuten in den knallheißen Ofen. Wie gesagt, meiner hat nur Unterhitze


Nach zehn Minuten ist der Mozzarella gut zerlaufen, der Rand schön hoch gekommen und die Tomaten haben auch schon Wasser abgegeben, schmecken also noch besser als vorher.


Jetzt noch mal mit Salz und Pfeffer aus der Mühle über die Pizza gehen.


Frisches Basilikum über der Pizza verstreuen. Viel kann viel.


Sieht die gut aus, oder sieht die gut aus?


Die Pizza Margherita ist echt ein Traum. Super fruchtig mit den Tomaten, der knusprige Boden ist der Knaller und wenn Ihr eine gute Würzung bei der Soße und dem Salz bzw. Pfeffer nach dem Backen getroffen habt, braucht Ihr echt keine Salami, oder irgendwas anderes darauf.


Eigentlich könnte man davon in dem Moment mindestens fünf Pizzen davon essen, oder beschließt in Zukunft jeden Tag nur noch Pizza Margherita zu essen.


Das ist echt unglaublich, was man mit so einfachen Zutaten erreichen kann, wenn man ein wenig Zeit und Liebe mitbringt.


1.) Meine Lehre daraus ist, ich brauche einen Garten, 2.) was ist Fleisch? 


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.


Kommentare:

  1. *sabber* ....
    Es geht echt nix über frische Tomaten. Wir haben auf dem Kinderbalkon drei Pflänzchen stehen, aber ich glaub, die müssen nächstes Jahr an eine sonnigere Stelle - die Ausbeute war nicht zufriedenstellend ;) Zum Glück kann ich hier im Dorf am Gemüsekühlschrank auch Tomaten kaufen, die unter schwäbischer Sonne gereift sind, bis sie eben reif waren. Ich weiß, was es am Wochenende zum Essen gibt! Mal keinen Kürbis ;)

    LG, Luci

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  2. toll, solche tomaten hätte ich auch gerne. das ist echt mein nächstes projekt irgendwie selbst obst und gemüse anbauen zu können

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  3. So einfach, so genial, so lecker ;-)

    Tja das mit den Tomaten...habe die sogar im (Anlehn-)Gewächshaus stehen, aber die wollen einfach nicht so richtig bei mir...Trotzdem versuche ich es jedes Jahr wieder...ich bin da zuversichtlich.

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    1. da liegen der grüne und der braune daumen oft sehr nah beieinander. das muss ich in den nächsten jahren unbedingt noch schaffen, selbst obst und gemüse anzubauen

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    2. Für näcchstes Jahr ordere ich auf jeden Fall Hühner oder Schafmist von meinem Schwiegervater und trenne Tomaten und Gurken, da muss es einfach klappen. Angeblich habe ich ja den grünen Daumen, ich sehe ja schon ein das der allein die Tomaten nicht wachsen lässt

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