Montag, 13. Juli 2015

Auberginen Dip - Gemüsig oder cremig

Ihr gehört auch zu denen, die 25 bis 40 Euro für ein Kilo Dip bei so einem wannabe Griechen zahlen? Herzlichen Glückwunsch, ich schicke Euch mal meine Kontonummer, denn Ihr scheint es ja übrig zu haben. Hier kommt die Version, die jeder kann, zu einem Bruchteil des Preises, viel frischer, viel leckerer, viel vieler... 



Zutaten:

1 Aubergine
1 Limette
Olivenöl
1 Knoblauchknolle
Salz
Pfeffer
Zucker

So kann man auch Aubergine mögen lernen. Viele tun sich damit schwer, aber so gibt es eigentlich keinen Grund mehr, das nicht zu mögen. Der Auberginen Dip ist vielseitig einsetzbar, als Nudeldressing, als Brotaufstrich, zu Kartoffeln, zum Grillen, in der zweiten Stufe auch noch mit Frischkäse verfeinert. Mit einer Aubergine ist es ein Grundrezept, wenn Ihr mehr als vier Leute am Tisch habt, dann nehmt Ihr halt mehr. 



Eine Aubergine in Scheiben schneiden.


Mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen.


Dieses Mal habe ich die Knoblauchknolle nur geschält, denn die wird am Ende sowieso püriert.


Einen ordentlichen Schuss Olivenöl drüber geben. Aubergine saugt das wie einen Schwamm auf.


Den Saft der Limette darüber auspressen.

 

Bei 200 Grad in den Ofen geben, Ich habe einen alten Ofen, der nur Unterhitze hat. Ich drehe alle 15 Minuten und und brauche 45 Minuten, aber wenn Ihr Ober- und Unterhitze haben, dann werdet Ihr vielleicht 35 Minuten brauchen. 


Beim Wenden schauen, ob noch genug Öl da ist, wenn nein, einfach noch mal etwas Öl nachkippen. 



Hier sind die Auberginen gut gegart, weich und so, wie sie sein soll. Also raus aus dem Ofen und rein in den Mixbecher.


Nein, ich rauche nicht in meiner Küche, noch nicht einmal in der Wohnung, aber wir hatten 36 Grad und ich konnte ausnahmsweise mal kein Sakko tragen. Nur deswegen liegen meine Zigaretten auf der Arbeitsplatte in der Küche, bevor es jetzt Gequatsche gibt. 


Nach dem Pürieren sieht der Auberginen Dip so aus. Gerne noch einmal abschmecken, bei mir fehlte jedenfalls nichts mehr.



Ich habe den Auberginen Dip in eine Schüssel umgefüllt, damit er auf dem Tisch besser aussieht, wenn das bei der Farbe überhaupt möglich ist.


Gekühlt im Kühlschrank hält sich der Dip dann bestimmt eine Woche, oder noch länger. Damit kann man Brot, oder Nudeln, oder Kartoffeln, oder Fleisch begleiten. Schmeckt extrem nach Urlaub im Süden und ist von 25 und auch von 40 Euro pro Kilo weit entfernt.


Auch hier habe ich als zweite Stufe noch eine Version mit Frischkäse gemacht, weil viele Menschen das mögen, wenn es noch feiner und sahniger schmeckt. Ich bin mehr so der erdige Typ, der es pur mag, aber hier wird ja irgendwie jeder bedient, wie er/sie es braucht. 


Zur Feier des Tages habe ich sogar Brot gebacken. Weil ich Hamburger zubereitet habe, ist es das Rezept meiner Hamburger Buns, nur eben am Stück gebacken und nicht in Brötchenform. Wer das farbig unterlegte Wort anklickt, ist auf dem Rezept. 


Bevor das in Vergessenheit gerät, habe ich jedenfalls den Auberginendip mit Frischkäse verrührt.


Schmeckt echt extrem steil. Mein Erfolgserlebnis war wieder mal, Gäste von einer Gemüsesorte zu überzeugen, von der sie eigentlich glaubten, sie nicht zu mögen. Das ist mein daily business, über die Zubereitung Aversionen zu beerdigen. Klappt bei mir mit ziemlich allem, außer persönlich bei Fisch.


Das ist als Dip, oder als Aufstrich auf jeden Fall ein ehrliches Rezept, ohne Pappe und Chemie und wenn ich VegetarierIn wäre, dann würde ich das irgendeinem möchtegern vegetarischem ich tue mal wie ne Wurst Streichzeug immer vorziehen. Das esse ich nicht mal als Fleischesser. 


Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

1 Kommentar:

  1. Die Farbe ist nicht so ansprechend, aber schmeckt bestimmt lecker :-)
    Lieben Gruss
    Alexandra

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