Dienstag, 16. Juni 2015

Salat mit Mairüben

Kennt Ihr Mairüben? Das ist sowas ähnliches wie Rettich, oder Radieschen, aber eben klein, rund und weiß. Daran wäre ich früher stumpf vorbei gelaufen. Das Kochen für meinen Blog hilft aber ungemein dabei, alte Abneigungen und Vorurteile abzubauen und irgendwann ist man an so einem Punkt, an dem man eigentlich alles essen und kochen kann, mit dem Bewußtsein, dass es immer so gut schmeckt, wie man es selbst zubereitet.


Zutaten für zwei Personen:

1 Bund Mairüben
3 Tomaten
1/2 Eisbergsalat
1 Paket Kresse
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
Zucker
1/2 Zitrone
Rapsöl

Das ist ein toller frischer Salat als Beilage, oder auch eine leckere Vorspeise, wenn man mehrere Gänge serviert.


So sehen Mairüben im Urzustand aus. Ich habe aber irgendwie gepennt und vergessen, die mit dem Grün zu fotografieren. Darauf bin ich erst gekommen, nachdem ich die Mairüben schon abgeschnitten hatten. Ich habe beim Einkaufen auch extra noch gefragt, ob man mit dem Grün irgendwas anfangen kann, das konnte mir aber keiner sagen. Beim nächsten Mal probiere ich das einfach mal aus, wenn ich die gleich ganz frisch verarbeite.


Die Mairüben habe ich mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben geschnitten. Geschmacklich liegen sie irgendwo zwischen Radieschen und Rettich. Kann man also essen, wenn man genug Salz und Pfeffer und ein bisschen Essig und Öl hat.


Die Zutaten kommen in eine Salatschüssel


Den Saft einer halben Zitrone auspressen.


Rapsöl, aber man kann natürlich auch jedes andere Pflanzenöl nehmen.

 

Salz, Pfeffer, Zucker zum Würzen


Frische Kresse, finde ich auch richtig gut.


Die kommt natürlich auch zu den Mairüben


Eisbergsalat in mundgerechte Stücke schneiden.


3 Tomaten in Stücke und eine Zwiebel in Ringe schneiden.


Das waren jetzt gut angelegte 5 Minuten, vom Anfang bis zu dieser Stelle.


Die Zutaten direkt vor dem Servieren miteinander vermischen und gerne auch abschmecken, ob von allem genug dran ist. 


Das ist ein total leckerer und knackiger Salat, der so schmeckt wie der Frühling, oder der Sommer. Der gibt eine gute Vorspeise, oder Beilage ab und passt zu allem was ihr mögt, egal ob es zu Fleisch, Fisch, Gemüse, zum Grillen, oder was Euch sonst noch so einfällt, ist.



Ich habe bewusst nur Zitrone und keinen Essig für die Säure genommen. Das finde ich von Zeit zu Zeit auch mal spannend. Wem gerade die Zitronen ausgegangen sind, kann natürlich auch Essig nehmen, ohne hinterher tot um zu fallen.


Ich beneide jeden, der das Gemüse aus dem eigenen Garten nehmen kann, aber auch mit gekauftem Gemüse erfährt man spontan den kulinarischen Mehrwert.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachschnippeln und einen guten Appetit.




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