Samstag, 30. Mai 2015

Pizza Bolognese - leider geil!

Ja Ihr Pizzapuristen, da könnt Ihr Euch alle wieder ein wenig gruseln. Pizza Bolognese täääätääää! Die gibt es bei jedem schlechten Bringdienst und man fragt sich immer, wer ist so drauf, sich die freiwillig zu bestellen? Ich wollte mal schauen, wie das schmeckt und ob man das nicht auch so herstellen kann, dass es als leckere Pizza firmieren darf. Das ist eine tolle Resteverwertung, wenn man noch einen Rest Bolognese zu verarbeiten, der nicht mehr reicht, um Nudeln damit zu essen, aber zum Wegwerfen auch zu schade ist.


Zutaten für eine Pizza:

Pizzateig selbst gemacht
Bolognese

1-2 Tomaten
1 Packung Mozzarella
Oregano
Basilikum
Salz
Pfeffer

Das wäre nicht meine Pizza für Samstag Abend mit Freuden, es sei denn es handelt sich um ein Treffen der anonymen Bolognesesüchtigen, aber für ein tolles Abendessen in der Woche ist es genau richtig, da man das gut vorbereiten kann und auf eine vorhandene Bolognese und wenn man es nach dem Glatzkochprinzip macht, auf einen gereiften Pizzateig aus dem Kühlschrank zurück greifen kann. Immer wenn ein Wort farbig unterlegt ist, verbirgt sich darunter ein Link zum Rezept, also einfach nur anklicken.


Zum legendären Pizzateig geht es hier. Der Ofen muss 10 Minuten vorgeheizt werden.


Bolognese mit dem Rücken eines Esslöffels auf der Pizza verteilen.


Tomaten in dünne Scheiben schneiden.


Die Tomatenscheiben nicht zu dick schneiden, damit die Flüssigkeit den Teig nicht durchweichen kann. 



Eine Packung Mozzarella auf der Pizza verteilen.


Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und noch ein wenig Oregano und Basilikum darauf verstreuen.


Alles was man beim Backen der Pizza bedenken sollte, findest du HIER


Dann kommt die Pizza in den Ofen. Ich würde auf keinen Fall Umluft nehmen.


Na das haben wir doch schon mal schlechter gesehen. 


Wenn die Pizza nach 10 Minuten knackig frisch aus dem Ofen kommt, noch ein paar Basilikumblätter, für die Optik, auf der Pizza verteilen.


Die Pizza Bolognese schmeckt genau so gut, wie sie aussieht. Toller Teig, der unten knackig und oben zart ist. Die Bolognese macht dazu einen richtig schlanken Fuß und die Kombination passt überraschend gut zusammen. 


Damit kann man auch Kindern eine große Freude machen. Bolognese essen sie ja irgendwie alle und wenn vorher noch nicht, dann wenigstens hinterher ohne Gemecker. 


Der knackige Teig und die körnige, würzige Bolognese geben zusammen mit den frischen Tomaten und dem gut geschmolzenen Mozzarella, ein tolles Mundgefühl. 


Das ist Resteverwertung nach meinem Geschmack, weil es sich überhaupt nicht danach anfühlt


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen