Samstag, 14. März 2015

Putenbrust mit Salat und Sahnesoße in 30 Minuten

Lecker und gesund essen in einer halben Stunde und auf Tütendreck verzichten. Geht nicht? Lies weiter! Hier bist du genau richtig! Perfekt gebraten, statt Schuhsole auf die leichte Tour.



Zutaten Putenbrust

Putenbrust
Salz
Pfeffer
Limette

Knackiger Salat mit Orangendressing in zehn Minuten
Sahnige Champignonsoße in zehn Minuten

Alle Wörter die farbig unterlegt sind, kann man anklicken. Dann kommt man auf das Rezept für die jeweilige Komponente. 



Putenbrust kaufe ich gerne am Stück. Dann kann ich später entscheiden was ich damit mache. Die gibt es immer als ein Kilo Verpackungseinheit und wenn die ganze Familie isst, dann verarbeitet man sie komplett in einem Arbeitsgang, oder wir verteilen das bei zwei Personen am Tisch auf zwei Abende, dann hat man eben zwei Mal ein neues Gericht und legt das, was am ersten Abend übrig geblieben ist, mit Öl und Gewürzen ein, damit es geschmacklich noch besser wird und nicht so schnell verdirbt. 


Da ich ein ausgewogenes Gericht kochen möchte, gibt es natürlich nicht nur Fleisch, sondern auch einen Salat und eine leckere Soße. Das einzige was wirklich auf den Punkt sitzen muss, ist das Fleisch. Deswegen bereite ich zuerst den Salat und die Soße zu. Die können beide auf das Fleisch warten, aber das Fleisch hat nur einen kurzen Zeitpunkt in dem es wirklich perfekt ist. Den passen wir ab und dann muss der Rest der Beilagen am Start sein.


Hier ist die leckere Soße mit Champignons


Wenn man sein Fleisch am Stück kauft und sich die zu bratenden Stücke selbst abschneidet, muss man wissen, was man am Ende dabei heraus bekommen möchte. Wenn man dünn schneidet, dann wird es schneller gar, kann aber auch schneller zäh werden. Die schlimmste Sünde ist Fleisch in der falschen Richtung zu schneiden. Ich weiß nicht, wen ich wo abholen muss, aber man muss beim Schneiden, die Fleischfaser verkürzen. Das kann man bei einer Putenbrust ganz gut erkennen. Das Fleisch ist mit weißen Linien durchzogen, wenn man von oben darauf schaut. Wenn Ihr der Länge nach, entlang des Verlaufs der Fleischfaser schneiden würdet, dann wäre das MIT der Faser schneiden. So macht man aus dem besten Stück Fleisch, eine Schuhsohle. Deswegen immer GEGEN die Faser schneiden und somit die Faser verkürzen. Dann lässt es sich auch leichter auf dem Teller schneiden und ist im Mund deutlich zarter. 


Olivenöl, oder ein anderes temperaturfestes Fett, wie Schmalz, oder Butter in der Pfanne erhitzen. Ich nehme meinen Pfannenwender aus Holz und wenn an dem Blasen aufsteigen, dann weiß ich, dass das Fett die richtige Temperatur hat. Zeitgleich stelle ich schon meinen Backofen auf die kleinste Stufe. Das sind bei mir 100 Grad, wer auch 70 Grad auf der Skala hat, kann das auch auf 70 Grad. Es ist komplett ungewürzt, weil Salz das Wasser aus dem Fleisch zieht. Ziel ist es, die Poren zu schließen und den Saft drin zu lassen.


Ich brate das Fleisch drei Minuten pro Seite in bei Temperatur zwischen 1/2 und 3/4 und drehe es dann auf die andere Seite.


So sieht das aus, wenn man mutig ist und einfach mal drei Minuten die Füsse still hält und den Herd machen lässt. 


Nach ingesamt sechs Minuten kommt das Fleisch aus der Pfanne und zieht in eine Ofenform um. Das ist jetzt von außen toll, aber innen noch nicht durch, wenn Ihr das Fleisch ungefähr daumendick geschnitten habt. Wichtig ist, die Form mit Alufolie abzudecken, wenn sie in den Ofen kommt, damit das Fleisch nicht austrocknet.


Ich rechne mit 5 bis 7 Minuten Ruhezeit im Ofen. In der Zwischenzeit, könnt Ihr schon mal den Tisch abwischen, das gute Geschirr aus dem Schrank holen, Strapse anziehen


Die sahnige Champignonsoße auf dem Teller dekorieren


Jetzt wo das Fleisch unfallfrei auf dem Teller gelandet ist, würze ich es mit Salz und Pfeffer aus der Mühle. Wer bislang vor allem Fleisch produziert hat, bei dem man die Fleischfaser von vorne bis hinten durchziehen kann und beim Kauen im Mund mit jedem Bissen immer noch mehr zum Kauen hatte, wird sich wundern, wie zart so ein Stück Fleisch sein kann. Nein, das ist nicht roh, sondern nur perfekt gebraten.


So hat es die Mutti bekommen und trotz der leckeren Soße noch moniert, dass keine Kartoffeln dabei waren. 


Ich habe das Fleisch noch eine Spur magerer gegessen. Limette halbieren und den Saft auf dem Fleisch verteilen. Schmeckt total klasse mit ordentlich Salz und Pfeffer.


Dazu gibt es den super knackigen Salat mit Orangendressing. Das ist zwar kein Hochzeitsessen, aber dafür, dass man nach 30 Minuten am Tisch sitzen kann, wenn man das parallel und nicht eines nach dem anderen herstellt, finde ich es als Alltagsessen richtig klasse. Damit rettet man jeden Tag.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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