Samstag, 7. Februar 2015

Tomatensuppe mit Sherry

Eine geht noch! Die dritte Tomatensuppe im Bunde, nach Tomatencremesuppe, Tomatensuppe mit Gin und Reis, habe ich hier noch die Tomatensuppe mit Sherry im Angebot. Ganz edles Gelumpe, wie meine Verbalakrobaten jenseits der Sprachgrenze Hochdeutsch-thüringisch/sächsisch zu sagen pflegen. Natürlich liegen sie mit dieser Einschätzung richtig. Für mich ist sowas eine leckere Vorspeise, als Einleitung zu einem schönen Mehrgangmenue


Zutaten für vier Personen.

12 Tomaten
1,5 Liter Brühe
1 Zwiebel
1 Peperoni
Sherry
Lauchzwiebel
Lorbeerblätter
Wacholderbeeren
saure Sahne
Salz
Pfeffer

Zucker

Wenn Worte farblich unterlegt sind, ist darunter ein Rezept hinterlegt, auf das ihr durch anklicken kommt.



Zwiebel häuten und zerkleinern


Olivenöl in einem Topf erhitzen.


Zwiebeln anbraten, bis sie glasig sind. 


Zwölf Tomaten vierteln


Tomaten in den Topf geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. 


Eine Peperoni. damit sich keiner langweilt.


Als Flüssigkeit und Basis für die Suppe, nehme ich 1,5 Liter einer selbst gekochten Brühe. Wer es nicht besser weiß, oder noch nicht besser kann, behilft sich mit gekaufter Brühebasis. Das kann im Glas sein (viel zu teuer), oder mit gekörnter Brühe (Banausentum).


Wacholderbeeren und Lorbeerblätter in die Suppe geben und mit der Brühe dreißig Minuten, bei geschlossenem Deckel kochen.


Nach dreißig Minuten sind die Tomaten weich gekocht.


Nun wird die Tomatensuppe, mit dem Pürierstab gut durchpüriert.


Das sieht dann so aus. 


Die pürierte Suppe erneut aufkochen


Nun einen beherzten Schuß trockenen Sherry dazu geben. Das schmeckt toll, in sofern kann man das nach dem eigenen Geschmack machen. Wer der Meinung ist, dass viel auch viel kann, darf sich richtig ausleben, wer nur dezentes Sherry Aroma wünscht, nimmt halt weniger.


Die Tomatensuppe noch ein wenig einkochen, bis sie schön dickflüssig ist und in der Zwischenzeit eine Lauchzwiebel in kleine Scheiben schneiden.


Wer keine Geduld hat, der kann die Suppe auch mit Speisestärke binden. Muss ich das beschreiben? wer es nicht weiß, schreibt mich an und ich setze die Bilder aus einem anderen Rezept nach. Hier habe ich mir einfach mal die Zeit gelassen, es natürlich anzudicken. 


Die Tomatensuppe in einem tiefen Teller, oder in einer Suppenschale servieren.


Die Lauchzwiebel dazu geben.


Noch einen Klecks saure Sahne auf die Suppe setzen und schon geht es los.


Das schmeckt extrem lecker und wer Tomatensuppe mag, wird das zu schätzen wissen. Tomatensuppenskeptiker, können sie hier mal lieben lernen.


Hier noch was zum Lachen, weil hier auch nicht die Bäume in den Himmel wachsen. Ich habe so schlechtes Licht in der Küche und manchmal bastel ich mir dann schwindelige Konstruktionen, die ein wenig näher an den Lampen unter der Dunstabzugshaube sind. Dumm, wenn es wackelig ist und wenn man dann noch dümmer an den Teller kommt, der natürlich spontan umfällt... 


Klappern gehört zum Handwerk... Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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