Samstag, 3. Januar 2015

Hamburger 100 % frisch!

Ich halte es nicht besonders mit Traditionen, aber in den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass wir zu Silvester immer den gleichen Besuch haben und am ersten Januar mache ich dann abends Hamburger. Dieses Mal fielen die Hamburger zwar auf den zweiten Januar, aber es sind immer noch die gleichen Gäste. In sofern fällt das unter die oben erwähnte Tradition.


Zutaten für vier Personen:

 1200 Gramm Rinderhack
5 Tomaten
Romanasalat

Gurkenrelish
Hamburgerbrötchen aka Buns, selbst gemacht
Ketchup selbst gemacht
Mayonnaise selbst gemacht
Coleslaw
Folienkartoffeln 
Kräuterquark selbst gemacht. 

Wenn ich die Liste der einzelnen Komponenten sehe, weiß ich auch wieder, wieso man damit über Stunden beschäftigt ist. Hamburger gelten gemeinhin als fast Food. Bei so einer Schimpansenbude, wo nur Industriepappe zusammen gebastelt wird, mag das stimmen, aber macht das was da oben steht, alles selbst. Mir macht das ja nix aus und ich koche gerne, aber vier bis fünf Stunden, mit Ruhezeiten gehen dafür locker in die Lande. Dann arbeitet man schon parallel. Wenn man die einzelnen Arbeitsgänge hintereinander reihen würde, ist ein Tag weg. Alle Wörter die farblich unterlegt sind, verbergen einen LINK der jeweilige Rezept für die Komponente. Also anklicken und lesen.


Ketchup selbst gekocht.


Mayonnaise selbst gemacht


Hamburgerbrötchen selbst gemacht


Das Fleisch habe ich drei Minuten pro Seite gebraten und danach noch auf Stufe 1 oder 100 Grad bei Elektro, 15 Minuten im Ofen gehen lassen.


Hamburger Buns halbieren.


Mit Mayonnaise bestreiten.


Romanasalat auf die untere Hälfte legen.


Tomatenscheiben darüber


Folienkartoffeln und selbst gemachten Kräuterquark auf dem Teller dekorieren.


Nun noch schnell das selbst gemachte Ketchup über das Fleisch geben.


Darauf kommt das Gurkenrelish


Deckel drauf und schnell essen, bevor es kalt wird. So haben Hamburger jedenfalls nichts von dem, was deren schlechtes Image in irgendeiner Weise rechtfertigen würde und ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass es eine Delikatesse ist.


Mit den frischen Zutaten, schmeckt man eine nie gekannte Reinheit und einen blitzsauberen Geschmack, der nicht von Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern gezaubert wurde.


Das gibt zwar keinen Stern im Guide Michelin und trotzdem ist es große Kunst.


Als frische Salatbeilage gibt es einen Cole Slaw



Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit. Wer sich das aus gekauften Zutaten baut, hat auch weiterhin fast Food und braucht nur die erwähnten sechs Minuten in der Pfanne und die fünfzehn Minuten Ruhezeit im Ofen. Allerdings handelt es sich dann um den klassischen Dissenz, bei dem zwei Menschen über das gleiche reden und etwas verschiedenes meinen. Das hier, ist die reine Lehre!


Kommentare:

  1. Eigene Burger sind weit von Fast- oder Junkfood entfernt. Besonders eigene Buns, Saucen und Beilagen machen hier den Unterschied. Super Burger bei dir.

    Ich hatte auch einmal ein Doppel-Burger Projekt http://wesfood.blogspot.de/search?q=projekt+doppel-burger - obwohl ich die Buns später anders gemacht habe.

    Wir müssen unbedingt ein Restaurant zusammen aufmachen ... A là Glatz.

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    1. sieh an, der feine herr lehrer! das habe ich dir schon seit wochen erzählt, was unsere eigentliche bestimmung ist. ich habe mich erkundigt, beamte können sich bis zu zehn jahre beurlauben lassen. kleine karte, frische zutaten, knackige preise. ich denke du kannst mir folgen...

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    2. Braucht ihr noch ne Küchenmagd ?? :)

      LG Nicole

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  2. Ich habe an Weihnachten auch Burger-Brötchen selbst gebacken.
    Jetzt sind alle, die sie gegessen haben, für alle Zeiten für die gekaufte Variante verdorben :-D

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  3. majo, genau so! für mich ist das auch kein selbst gemachter burger, wenn die brötchen aus der tüte kommen. natürlich auch erst, seit ich die selbst backe. vorher denkt man, dass das egal wäre. ist es natürlich nicht! hast du gesehen, dass ich dich auch schon nachgemacht habe? jede menge mayo rezepte, in meinem blog. o.k der war nicht gut, oder ;-) frohes schaffen und einen schönen sonntag.

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