Freitag, 5. Dezember 2014

Hähnchenpfanne vom Olivenhuhn

Wie schon beim Rezept für das Olivenhuhn mitgeteilt, kommt hier jetzt die Resteverwertung am nächsten Tag. Ich bin eigentlich kein Freund von Resten, aber das ist wirklich lecker und da kann man das Huhn auch eine Nummer größer nehmen, mit dem Wissen, dass man später auch noch einmal satt wird. 



Zutaten:

Die Reste von gestern (anklicken)

Den Inhalt des Bräters sortenrein trennen. 
Hühnerfleisch von den Knochen und der Karkasse lösen, das geht einfach, weil das Fleisch total zart ist.

Kartoffeln aussortieren und in Stücke schneiden.



Die Flüssigkeit durch ein Sieb in einen Topf oder Schüssel abkippen. Die Oliven, Zwiebeln und Knoblauch brauchen wir später noch in der Pfanne.


Die Flüssigkeit kochen wir in einem kleinen Kochtopf als Soße ein. 



Hier schon im Topf


Olivenöl in der Pfanne erhitzen. 


Die Kartoffeln brauchen am längsten, um eine schöne Farbe zu bekommen, deswegen fangen wir mit denen auch an. 


Ich schaue nicht auf die Uhr, aber bei mittlerer Hitze wird das um die 5 Minuten dauern, dann sind sie schon ganz ansehnlich. 


Die schon warme Soße im Topf, habe ich mit Speisestärke angedickt und dann aufgekocht.


Dazu habe ich einen Esslöffel Speisestärke in Wasser aufgelöst. Da ich aber nicht weiß wieviel Flüssigkeit Ihr im Topf habt, ist diese Info mit vorsicht zu geniessen. Ich habe nicht alles gebraucht, was ich ich an Stärke angerührt habe. Das sagt einem der Topfinhalt, wie sehr der nach dem Aufkochen anzieht, ob man mehr oder weniger braucht. Auf jeden Fall auch noch einmal abschmecken, notfalls mit Salz und Pfeffer nachwürzen, wenn die Stärke zu viel Geschmack genommen hat. 


Wenn die Kartoffeln eine gesunde Gesichtsfarbe haben, kommt das Fleisch dazu. Das braucht nicht lange, sonst wird es zerrig, deswegen habe ich es auch in Stücke zerteilt und versuche gar nicht erst am Stück zu erwärmen. 



Jetzt ist das Fleisch in der Pfanne. Das soll nur noch einmal durchwärmen.



Kurz vor der Vollendung kommen noch die Gemüsekomponenten aus dem Sieb dazu, aber nicht zu lang, sonst hätten wir uns sparen können, die Kartoffeln extra lecker aufzubraten.

 

Deswegen kippen wir die Soße auch nicht in die Pfanne, sondern legen sie als Spiegel auf dem Teller aus. 


Auf den Soßenspiegel drapieren wir danach den Pfanneninhalt. Hähnchen, Kartoffeln, Olivien und Zwiebeln. 


Das ist in dem Moment optisch kein Sonntagsessen mehr, aber trotzdem immer noch sehr lecker und am Montag eine immense Arbeitserleichterung beim Kochen, weil man mit allem in fünfzehn Minuten am Ziel ist. 


Da zahlt sich die Mühe nachträglich aus, die man sich am Vortag gemacht hat.



Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit und gutes Gelingen, beim Ausgangsrezept, dem Olivenhuhn, das man nicht oft genug erwähnen kann. 


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