Dienstag, 28. Oktober 2014

Wirsingkohl

Das möchte ich bei dreißig Grad Außentemperatur auch nicht essen, aber jetzt wenn es kalt ist, erzeugt so ein deftiges Gericht, schon ein wohliges Gefühl. 



Zutaten für 4 Personen:

1 Kilo Wirsingkohl
250 Gramm Bauchspeck
Würstchen nach Haushaltslage, Ich habe Krainer genommen
500 Gramm Kartoffeln
3 Zwiebeln
Kümmel
Salz
Pfeffer
Zucker
Speisestärke
2 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren


Kartoffeln mit dem Sparschäler schälen


Zwiebeln häuten und in Ringe schneiden


Wirsingblätter vom Kohlkopf abziehen



Wirsing mit dem Messer zerkleinern.


Den Schweinebauch in Würfel schneiden und im Topf anbraten. 



Zwiebeln auch anbraten


Kohl anbraten und die Würste in den Topf geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, Lorbeerbläter und Wacholderbeeren, sowie Kümmel dazu geben. Die Kohlblätter auch noch in den Topf zu den anderen Zutaten legen. Wenn sich unten am Topfboden die Röstaromen bilden und der Boden braun wird, mit Wasser aufgießen. Ich habe das Wasser mit dem Wasserkocher vorher erhitzt und zwei Liter genommen. Das mache ich immer so, schon kochendes Wasser zu nehmen, damit die Zutaten nicht wieder abkühlen. 


Wenn der Wirsing richtig kocht, dicke ich das Ganze mit zwei Löffeln Speisestärke, die ich vorher in Wasser aufgelöst habe, ein wenig an. 


Danach kommt der Deckel auf den Topf und ich drehe den Herd auf die kleinste Flamme runter. So lasse ich den Wirsing dann eine Stunde köcheln, damit er auch richtig weich ist.


Wenn der Kohl 40 Minuten köchelt, kümmere ich mich noch um ein wenig Einlage, damit es nicht so langweilig wird. Sonst wäre mir das zu gewöhnlich. Kartoffeln in Würfel schneiden und in Pflanzenöl braten. 


Ich finde das angenehmer im Mund, wenn die Kartoffeln nicht nur im Kohl mitgekocht werden, sondern so knackig für ein wenig Abwechslung sorgen. Dann hat das ganze nicht so einen Eintopfcharakter. Darauf stehe ich nicht so richtig. Eine rohe Kartoffel braucht bei mir, auf mittlerer Hitze in der Pfanne gebrachten, immer 20 Minuten. Danach kann ich die Uhr stellen. 


Nach einer Stunde wird der Wirsing, der dann angenehm weich ist, in einen tiefen Teller gefüllt


Dann kommen noch die gerösteten Kartoffeln dazu.


Das ist sehr lecker und schmeckt auch am nächsten Tag, wenn es ein wenig durchgezogen ist, noch intensiver. 



Davon kann man auch gleich ein wenig mehr herstellen, wenn es einem nichts ausmacht, an zwei Tagen das gleiche zu essen. Davon bin ich kein Freund, aber ich weiß, dass viele damit kein Problem haben. 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit



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