Samstag, 25. Oktober 2014

Schnelles Ketchup - selbst gemacht.

Ist gekauftes Ketchup lecker, oder sind unsere Geschmacksnerven schon total bekloppt?
Ein Blick auf die Zutatenliste eines gekauften Ketchups, lässt darauf schließen, dass die meisten schon so an die chemische Keule gewöhnt sind, dass sie das für die Realität halten. Nein, richtiges Ketchup ist das nicht! Das gibt es auch ohne diverse Konservierungsstoffe und fünf verschiedene Zuckerarten unter unterschiedlichen Bezeichnungen. Willkommen im wahren Leben!



Zutaten für Ketchup zu vier Hamburgern mit Pommes

2 Tomaten
Salz
Pfeffer
Zucker
Tomatenmark
Zwiebel
Pepperoni
Essig


Ich habe für sowas immer meinen Tupperware Quick Chef zur Hand, aber es geht natürlich auch ein Pürierstab. Der mixt das dann noch etwas feiner, aber Hauptsache die Zutaten stimmen. 


Tomaten in Stücke schneiden


In den Mixbecher geben, 


Eine Zwiebel häuten und in Stücke schneiden


Die kommt logischerweise auch in den Mixbecher.


Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, einen Schuss Essig dazu geben. Mehr geht hinterher nach dem Abschmecken immer noch, also noch ein wenig Platz zum Nachwürzen lassen, ohne aus dem Blick zu verlieren, dass es auch nach etwas schmecken soll. 


Eine Peperoni schneiden und auch in den Mixbecher geben. 


Wenn man das jetzt einfach zu zerkleinern würde, dann wäre es eine Salsa, aber wir brauchen es ein wenig fester, deswegen nun eine halbe Tube Tomatenmark, das sind ca 100 Milliliter, in den Becher geben.


Und dann mit dem Mixbecher, oder dem Pürierstab die Zutaten miteinander vermischen, bzw. zerkleinern.


Das sieht doch schon mal nach Ketchup aus, oder?


Nun noch nach Geschmack abschmecken, ob Ihr das lieber salziger, süßer, saurer, oder schärfer hättet. Das ist das tolle, wenn man es selbst macht, dass man es nicht so nehmen muss, wie es aus der Packung kommt, sondern das selbst in der Hand hat. Was sofort auffällt ist, dass es deutlich frischer schmeckt, weil auch frische Zutaten drin sind. 


Ich habe das als Ketchup zu vegetarischen Burgern gebraucht, aber das geht natürlich auch zu Fleisch jeder Art, beim Grillen, oder wonach Euch der Sinn steht. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber länger als fünf Minuten hat das nicht gedauert. Gut angelegte Zeit, statt Dreck zu futtern.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit.


Kommentare:

  1. Coole Version! Ich mach's immer so:

    http://mellmull.blogspot.ch/2012/06/ketchuuuuuuuuuuuuuuuuup.html?m=1

    Kennst du es so auch?
    Grüssli melli

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    1. hallo melli, die richtung kenne ich auch, das war bei meinem ersten ketchup aus dem blog im juno so ähnlich, aber eben nicht zuckerfrei. da hast du die nase weit vorne, was das betrifft. klingt aber auch gut. ich lege bei mir vor allem darauf wert, dass ich das meiste selbst produziert habe, oder dass es frisch ist. zugekauft ist meistens nur das tomatenmark und die frischen zutaten.

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    2. Genau und das find ich super bei dir. Wir haben das ganze nochmal statt Äpfeln mit super saftigen Nektarinen gemacht! Da braucht man keinen Zucker mehr!

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  2. nektarinenketchup habe ich auch schon gemacht, zu den süßkartoffel pommes. wird langsam mal zeit, dass ich den blog umgestalte mit einer suchfunktion ausrüste und nicht nur nach datum. mittlerweile sind es 240 blog beiträge.

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