Freitag, 17. Oktober 2014

Gefüllte Kartoffeln mit Rinderhack

Beim Kochen ist Zeitmanagement ein wichtiger Faktor. Ich produziere deswegen oft schon einen Tag vorher ein paar Komponenten, von denen ich weiß, dass ich sie am nächsten Tag brauche und dass sie lange dauern. Ich habe mir einen zehn Kilo Sack  mit ziemlich großen Kartoffeln gekauft, die man toll für Ofenkartoffeln nehmen kann. Da habe ich dann gleich ein paar mehr davon gemacht, damit ich am Folgeabend die Zeit zum Garen spare. 



Zutaten für vier Personen

4 große Kartoffeln
500 Gramm RInderhack
1 Zwiebel
geriebener Käse
Salz
Pfeffer
Petersilie

1 Ei

Das war nur ein schlauer Hinweis, wie man Zeit spart. Wenn man Zeig genug hat und es auf eine Stunde nicht ankommt, kann man die Kartoffeln natürlich am gleichen Abend kochen. Bei mir waren sie halt schon wieder kalt und fest, fallen nicht so auseinander, lassen sich gut weiter bearbeiten und man spart insgesamt Zeit und hat weniger Mühe.


Kartoffel halbieren, so das beide Hälften gut auf dem Rücken liegen können.


Hier sind die halbierten Kartoffeln


Mit einem Esslöffel werden die Kartoffeln ausgehöhlt


Jetzt noch schnell eine Zwiebel häuten und zerkleinern die brauchen wir für das Rinderhack


Das Rinderhack mit der gehackten Zwiebel in eine Schüssel geben.


Ein Ei, Petersilie, sowie Salz und Pfeffer zum Würzen zufügen.


Das Ganze nun mit den Händen verkneten


Mit dem Rinderhack werden nun die ausgehöhlten Kartoffelhälften gefüllt.


Den Ofen schon einmal vorheizen. Ich habe einen lahmen Gasofen und stelle Stufe 5-6 ein, das bedeutet für Euch im Elektro Ofen 200 Grad Ober und Unterhitze. Ich brauche 35 bis 40 Minuten, Ihr solltet nach 30 Minuten durch's Ziel sein.


Nach 30 Minuten habe ich die gefüllten Kartoffeln noch einmal kurz aus dem Ofen geholt, um den geriebenen Käse darüber zu streuen. Die komplette Zeit, die die Kartoffeln im Ofen verbringen, hätte der nicht überstanden.


Anschließend bleiben die Kartoffeln noch einmal 10 Minuten im Ofen bis der Käse ordentlich verlaufen ist.


Das ist rustikal und lecker und dafür braucht man kein Küchenmeister zu sein. Wer das kann, muss aber eben auch nicht Kunde beim Bringdienst werden. Bombensache!


Dazu habe ich als frische Beilage, noch einen Salat mit Quittendressing gemacht.


Damit das Gericht neben der Funktion satt, auch noch den positiven Nebeneffekt erfüllt, glücklich zu machen, habe ich dazu als kleines Gimmick ein Quittenketchup gemacht.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und wünsche einen guten Appetit.


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