Montag, 27. Oktober 2014

Gebratener Kohlrabi und Äpfel auf Salatbett

So habe ich meine über Jahrzehnte anhaltende Abneigung gegen Kohlrabi abgelegt. Ich habe das anderer Stelle schon einmal erwähnt. Damals kamen wir mit einem Carepaket aus dem Gewächshaus einer Freundin, nach einer Woche wieder nach Hause und hatten nicht mehr viel im Kühlschrank, aber einen ganzen Sack voller Zeug, von dem ich behauptet hätte, dass ich es nicht mag.



Zutaten für vier Personen als mageres Hauptgericht, oder als Vorspeise

drei Kohlrabi
Salz
Pfeffer
Zucker
Olivenöl
2 Äpfel
Honig

Für den Salat: 

150 Gramm Feldsalat
Salatgurke
Salz aus der Mühle
Pfeffer aus der Mühler
Zucker
2 Limetten 
Olivenöl


Kohlrabi von den Strunken trennen.


Mit dem Sparschäler die Schale entfernen



Die Äpfel schälen und in kleine, dünne Apfelspalten schneiden.


Die geschälten Kohlrabi, in dünne Scheiben schneiden. Das Zeug ist so hart, dass ich es lieber in dünnen Scheiben mag.



In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und dann bei mittlerer Hitze die Kohlrabischeiben je drei Minuten pro Seite braten. Stellt schon mal den Ofen an, wir müssen die Kohlrabi Scheiben nach dem Braten nämlich noch im Ofen zwischenlagern, 70 bis 100 Grad reichen, das soll nicht weiter garen, nur warm bleiben.


Um genug Platz in der Pfanne zu haben, wird man das bei drei Kohlrabi in zwei Durchgängen braten. Die erste Ladung wartet dann schon im Ofen. Wichtig ist, dass die Scheiben nicht übereinander liegen, sondern mit ihrer kompletten Fläche auf dem Pfannenboden, damit sie ordentlich bräunen. Wenn die Unterseite schon gebraten ist, würze ich die Oberseite mit Salz und Pfeffer.


Kohlrabi verträgt sich sehr gut mit Apfel. Deswegen braten wir jetzt noch die Apfelspalten, würzen mit Salz und Pfeffer und dann noch einen Esslöffel Honig dazu geben.


Jetzt machen wir uns noch schnell ein Salatbett, weil von ein paar Scheiben Kohlrabi und Apfel, wird kein Mensch satt.


Feldsalat mit der Salatschleuder, waschen, entsanden und trocknen.


Gurken in dünne Scheiben schneiden und mit dem Feldsalat in eine Salatschüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, Olivenöl drüber geben und den Limettensaft darüber tropfen lassen und gut vermischen.


Die warmen Komponenten, Apfel und Kohlrabi werden separat gelagert, weil sie sonst den empfindlichen Feldsalat in der Schüssel zermatschen würden. Auf dem Teller wird das natürlich zusammen angerichtet.


Das ist für Gemüse schon ziemlich vollmundig und das harmoniert zusammen auch alles sehr gut. Süße, Säure, Biss bei den Kohlrabischeiben, das Weiche des Apfels und der nussige Feldsalat. Das ist jedes für sich wenig und zusammen, doch eine ganze Menge.


Dazu kann man auch sehr gut ein frisches Brot servieren.


Das ist ganz tolles vegetarisches Essen und taugt als Vorspeise, Zwischengang, oder auch als Hauptspeise, je nachdem welche Mengen man davon zu sich nimmt.


Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und wünsche einen guten Appetit.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen