Freitag, 10. Oktober 2014

Brötchen aus Pizzateig

Pizzateig ist meine eierlegende Wollmilchsau. Damit kann man fast alles machen, von Pizza, über Brot und Brötchen, bis zum Kuchen. Wenn man den Teig verinnerlicht hat, fällt einem jeden Tag noch irgendwas ein, was man damit machen kann. Ich brauchte Brötchen für fünf Erwachsene und fünf Kinder. Besser und frischer als aus dem eigenen Ofen, gibt es sowas ja nicht und komplett ohne dumme Chemie.




Das ist so einfach, dass Margarete mir mit drei Jahren, das Rezept in die Schüssel diktieren kann und auch darauf besteht, selbst zu rühren.



Die flüssige Konsistenz macht es möglich, den Teig zu rühren, statt zu kneten. Hefeteig neu erleben.


Die Ruhezeit sollte mindestens eine Stunde betragen, gerne auch länger.


Das sind kleine Brötchen, wie man sie gut zu Antipasti servieren kann. Dafür habe ich das Backblech gut bemehlt, dann mit dem Esslöffel, einen Klecks Hefeteig auf das Backblech gegeben und auf dem Blech in Mehl gewälzt und geknetet. Am Ende soll die Oberfläche komplett bemehlt sein und nicht mehr am Blech festkleben können. Die Teiglinge dann noch einmal mindestens 30 Minuten, bis zu einer Stunde ruhen lassen und danach im vorgeheizten Gasofen zwischen Stufe 5-6 von jeder Seite 10 Minuten backen. Elektro mit Ober- und Unterhitze wird 15 Minuten bei 200 Grad, ohne zu wenden sein.


Das Resultat ist toll. Außen eine elastische, aber trotzdem krosse Kruste und eine Krume, mit feinen Blasen, bei denen die frische Hefe richtig Arbeit beim Gehen geleistet hat. Das macht schon beim Essen richtig Spaß und so sexy und einfach können Brötchen sein.


Eine gute Gelegenheit auf schlechtes Backwerk vom Industriebäcker, oder den ganzen Aufbackdreck zu verzichen.


Ich muss Euch noch etwas zeigen, denn mittlerweile habe ich mein Brötchenbacken umgestellt. Ich backe die jetzt nicht mehr auf dem Blech, weil sie dann wie auf den Fotos recht blass werden. Deswegen backe ich abgedeckt in einem Geflügelbräter und bestreiche sie noch mit Eigelb. Darin sammelt sich die Hitze und zirkuliert besser. Dann werden die Brötchen brauner und sehen deutlich besser aus, auch wenn sie schon immer gut geschmeckt haben.


Das ist mal Farbe, oder?



Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit





Kommentare:

  1. Und das sagst du mir JETZT. Da hätte ich ja einfach gleich mehr Teig gemacht und hätte morgen frische Brötchen gehabt *gg* Sehen hammerlecker aus!

    Grüß mir die Gäste <3
    LG, Luci

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  2. die 10 minuten für den nachschlag beim teig wirst du auch noch finden. die brötchen sind echt schnell weg gewesen. auf dem bild sind nicht alle drauf, die ich gebacken hatte. es waren auf jeden fall zwischen 25 und 30 stück

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  3. HA...und ich weiß genau was es als Hauptspeise gab...ich hab da nämlich die Tage ein Foto von einem GROßEN Topf mit Inhalt gesehen! *hehehe*

    Die Brötchen sehen echt zu lecker aus!!!
    Ich muss morgen dringend nochmal los...Hefe kaufen! :o)))

    Sag ich's? NEIN...ich sag es nicht ;o), Doris!

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    1. Ach ja...das Zornröschen war heute auf dem Kartoffelacker!
      Morgen gibt's dann Pommes á la Glatzkoch! :o)

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  4. zu den brötchen gab es nix aus großen töpfen.

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  5. Oberlecker. Und die halten sich bestimmt auch länger, als die gekauften :-)
    Lieben Gruss
    Alexandra

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