Montag, 22. September 2014

Pizza Salami und Salat - Italien jetzt jeden Tag bei Dir zuhause!

Habt Ihr ein Leibgericht? Für mich ist es meistens das, was ich gerade vor mir auf dem Teller liegen habe, aber wenn ich länger überlege, würde ich wohl früher oder später auf Pizza kommen. Das ist eigentlich nichts Besonderes, aber trotzdem immer wieder lecker und es verströmt auch so eine Gemütlichkeit und Geselligkeit, wenn man das nicht alleine konsumiert. Ich finde Pizza auch deswegen so spannend, weil man sie mit der Auflage immer wieder neu erfinden kann. Heute gibt es sie aber ganz klassisch, als Pizza Salami.



Zutaten

Pizzateig für doofe , gelingt immer!
Die Soße
Salami
Käse
Basilikum
Oregano
Olivenöl

Hier ist mein rundes Holzbrett zu sehen. Das ist deswegen praktisch, weil es den gleichen Durchmesser hat, wie meine Pizzableche.  


Vor dem Ausrollen des Teiges bemehle ich das Brett, damit der Teig mehr Bindung hat und weil ich den immer sehr feucht mache, verhindere ich so, dass der Teig am Brett, oder am Nudelholz festklebt.


Nach dem Ausrollen des Teigs, kommt der Teig auf das Pizzablech. Ich habe diverse davon, damit man schon vorproduzieren kann und dann später immer eine Pizza nach der anderen in den Ofen schieben kann. Die Bleche haben unten Löcher, damit der Teig besser durch backt und knackiger wird.


Wenn der Teig auf dem Pizzablech liegt, geht es mit der Soße weiter


Die Pizzasoße darf nicht zu fest und nicht zu flüssig sein. Wenn die zu flüssig ist, suppt sie den Teig beim Backen durch, wenn sie zu fest ist, wird sie beim Backen bröselig. Die Soße soll ungefähr die Konsistenz von Tapetenkleister haben und wenn es geht, besser schmecken.


Nach dem Bestreichen mit Soße, kommt der Belag. Bei Salamipizza ist das vorrangig Salami. Ich habe mitgezählt und bei der Pizzagröße passen, 9 Scheiben Salami drauf, damit auch keiner vergisst, was das Thema dieser Pizza ist. 


Für die Frische und Gesundheit, habe ich dann noch eine mittelgroße Tomate auf den Salamischeiben ausgelegt.


Nun kommt noch der Käse als Auflage hinzu. Ich finde Mozzarella elegant, aber der schmeckt natürlich nicht so intensiv, als wenn man Edamer oder Gouda nimmt. Da aber weder Edam noch Gouda in Italien liegen und ich eine klassische Pizza machen wollte, erschien mir Mozzarella als adäquate Lösung. Dann noch aus dem dementsprechenden Mühlen, Salz und Pfeffer über die Tomaten geben und ein wenig Oregano verstreuen. Nun ist es Zeit für den Ofen. Wie das geht seht Ihr hier LINK.


Nach zehn Minuten im Ofen ist die Pizza perfekt. Knackiger Boden, zarte Auflage. Zu Dekozwecken noch ein wenig Basilikum auslegen 


Da wird mancher Italiener blass vor Neid.



Wo wir gerade dabei sind, wer braucht eigentlich Tiefkühlpizza oder den Pizzabringdienst, wenn man es so toll selbst machen kann? Bitte mal die Optik aus dem Erinnerungsprotokoll heraus, mit dem Tiefkühlzeug und dem fiesen lappigen Kram aus der Pappschachtel vergleichen, wenn der zwanzig Minuten, oder mehr durch die Stadt gefahren wurde. Ein Essen darf nie die vier Wände verlassen, in denen es gemacht wurde, wenn es schmecken und gut aussehen soll. 


Wir sitzen jetzt alle im gleichen Boot, Ihr seht wie appetitlich das aussieht und ich weiß, wie gut die Pizza geschmeckt hat. Da bekomme ich schon wieder spontan Heißhunger auf Pizza.


Die Pizza eignet sich auch gut, wenn Ihr Gäste habt. Wenn Ihr ein paar Pizzableche habt, könnt Ihr eine nach der anderen in den Ofen werfen und habe immer eine knackig frische auf dem Tisch bis alle satt sind. Ich habe mittlerweile locker zehn Pizzableche und bekomme damit auch zwanzig Leute satt. Dafür reicht Euch ein Zeitfenster von guten neunzig Minuten. Das Geheimnis ist immer einen frischen Salat dabei stehen zu haben, an dem sich immer jeder bedienen kann. Dann knurrt keinem der Magen und man tut sich mit dem frischen Salat ja auch nix schlechtes, bei den ganzen Vitaminen und Füllstoffen, die einen davon abhalten ein Kilo Pizza zu vertilgen. Genuss hat nichts mit Menge, sondern mit der Güte zu tun.


Zutaten Salat

Romana Salat
Tomaten
Gurken
Zwiebel
Salz
Pfeffer
Zucker
Schnittlauch
Olivenöl
Balsamico Essig

Den kann man auch schon eine Stunde vorher schneiden und bei Raumtemperatur wegstellen. Alle Zutaten mundgerecht zerkleinern und erst direkt vor dem Servieren marinieren und umrühren. Salat aus der Kühlung geht gar nicht, also nicht schneiden und kalt stellen. Wir haben in unseren Breiten sowieso nicht so tolles gekauftes Gemüse, also nicht alles noch schlimmer machen, indem man das bisschen Geschmack noch wegkühlt. 


Von dem Abend bei Euch, werden sie jedenfalls noch lange reden, wenn es so ne steile Pizza, mit einem knackigen Salat gibt. 


Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit




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