Donnerstag, 28. August 2014

Salat mit Zwetschgendressing


Schon wieder Herbst? Och nö! Bevor wir gleich eine Depression bekommen, erfreuen wir uns einfach mal an der Tatsache, dass dann wenigstens etwas geerntet wird.



Zutaten:

Blattsalat
Eisbergsalat
Jaromakohl
Tomaten
Zwiebel
Salatgurke
Zwetschgen
Essig
Öl

Salz
Pfeffer
Zucker
Petersilie

Um der Jahreszeit ein wenig Rechnung zu tragen, habe ich mir überlegt, ein herbstliches Salatdressing zu machen. Zwetschge liegt dabei schon fast zwanghaft auf der Hand, auch wenn ich die noch nie in einem Salatdressing gesehen habe. Erstens sind sie sowas wie die ersten Herbstboten, lecker sind sie sowieso und dann haben sie sowohl Süße, als auch Säure und damit kann man in einem Salat immer etwas anfangen. Sowas schüttel ich mir in fünf Minuten aus dem Arm. Da lebe ich wohl von den ganzen Jahren, in denen ich jetzt schon koche und dass man irgendwann mal weiß was zusammen geht und wie man es anstellen kann, dass Dinge die nicht augenscheinlich etwas miteinander zu tun haben, ganz toll miteinander harmonieren können. 


Zwetschgen aufschneiden und Steine heraus nehmen. 


Ich habe für solche Fälle meinen Tupperware Angebermixbecher am Start, den mir meine liebe Ehefrau mal zu Weihnachten geschenkt hat. Ich wusste zuerst auch nicht, was ich damit sollte und für viele Frauen, wäre das sicherlich ein Scheidungsgrund gewesen, vom Partner ein Küchengerät von Tupper zu Weihnachten zu bekommen. Ich glaube wir hatten auch kurz Stress, weil ich gefragt habe, was soll ich mit dem Plastikscheiß vom Strukturvertrieb, aber mittlerweile würde ich dafür sogar eine Kaufempfehlung abgeben. Danke Arlette, für das tolle Weihnachtsgeschenk, ich habe ich mich damals getäuscht und Du hattest Recht ;-) . Also vor dem Gedanken an Scheidung, erst einmal zwei Jahre ins Land ziehen lassen und schauen ob es ein Staubfänger ist, oder einen Nutzen hat. Wer nicht so wohlmeinende EhepartnerInnen hat, kann auch einen Pürierstab nehmen, aber damit wird es natürlich nicht so schön. Pah!


Zwiebel grob zerkleinern und ab damit in den Mixbecher.


Das Ding macht mit den Messern richtig Ballett und man bekommt eine wohltemperierte Mischung zwischen gehackt und verflüssigt.  


In diesem Zustand dann noch schnell Salz, Pfeffer, Zucker, Essig, Öl und Petersilie hinzu geben und nach Geschmack abschmecken. 


Das Dressing stellen wir dann erst einmal in die Ecke und kümmern uns um den Salat


Eisbergsalat zerkleinern.


Jaromakohl, man kann auch schnödes Weißkraut nehmen, in mundgerechte Stücke schneiden.


Tomaten in Stücke schneiden.


Salatgurke hobeln



Blattsalat mit der Salatschleuder waschen und entsanden. 


Ich habe den Blattsalat unten in den Teller geschichtet


Die anderen Salatzutaten in der Schüssel, habe ich dann erst direkt vor dem Servieren, mit dem Salatdressing vermengt und gut miteinander vermischt.


Das ist ein extrem steiler Salat, der einem die Geschmacksknospen öffnet.


Sehr knackig durch die einzelnen Komponenten und das Zwetschgendressing ist echt der Oberhammer.


Säure und Süße, gut heraus gezogen mit Salz und Pfeffer



Und das Dressing hat auch eine tolle Farbe auf dem Teller. Das kann man hier noch nicht so gut erkennen, aber dann später beim Essen. Das ist so richtig rot-lila, fast wie Rote Beete Saft, aber eben deutlich eleganter.


Wenn man mal Lust auf neue Geschmäcker hat, dann wäre das eine gute Gelegenheit, sich stilsicher daran auszuprobieren. 


Ich habe den Salat zu Sellerischnitzeln serviert, aber der passt natürlich auch zu fast allen anderen Gerichten, Hauptsache es ist Herbst.



Viel Spaß beim Nachschnippeln und einen guten Appetit.

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