Montag, 11. August 2014

Frikadelle mit Dampf

Frikadellen sind Hausmannkost pur. Weiß jemand eigentlich, wieso das Hausmann und nicht Hausfrauenküche heißt? Wenn das so ein Allgemeingut ist, würde mich mal interessieren, wieso man sie oft, so schlecht gemacht bekommt? Ich denke, auswärts sind sie so schlecht, weil da immer Gewinnmaximierung im Spiel ist. Zuhause trifft meistens Unwissenheit auf Unvermögen. Das beheben wir ja gerade beim Kochen für doofe.



Zutaten

Rinderhackfleisch
Salz 
Pfeffer
Ei
Paniermehl
eingelegte Peperoni



Hackfleisch in eine Rührschüssel geben, eingelegte Peperoni hinzu geben


Ei, Salz, Pfeffer in die Schüssel geben und durchkneten


Frikadellen formen und in Paniermehl wälzen. Das soll beim Braten dafür sorgen, dass die Frikadellen kross werden.


Pflanzenfett erhitzen. Mit dem Holzpfannenwender im Fett prüfen, ob Blasen aufsteigen, dann ist die Temperatur gut. Wenn die Frikadellen in der Pfanne sind, auf mittlere Hitze runtergehen.


Omas, Mütter und andere Lebensmittelvergifter können sowas eine halbe Stunde braten.


Richtig ist DREI MINUTEN pro Seite braten, dann sieht das so schön braun aus.


Außen knackig


Innen Geschmack und total saftig


Das Grundübel bei der Zubereitung von Frikadellen ist, dass die meisten Leute glauben, sie müßten die Beilagen fertig machen, wenn das Fleisch gar ist. Falsch! Ich kann lieber die Salzkartoffeln im Topf warm halten, während das Fleisch á la Minute zubereitet wird.


So wird aus einer schnöden Frikadelle eine Delikatesse.


Nicht ängstlich sein und ausprobieren. Viel Spaß und guten Appetit

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