Dienstag, 5. August 2014

Champignonköpfe mit Rinderhack

Das ist ganz feine Komponentenküche. Man kann es als Hauptgericht essen, oder auch als Bestandteil einer Vorspeisenplatte nehmen. Ich habe das als kleinen Ansatz, zum Abendbrot mit der Ehestute genommen. Die Kinder winken bei Pilzen sowieso gleich ab, da hatten wir beiden dann mehr davon.



Zutaten  für 2 Personen

200 Gramm Champignons
250 Gramm Rinderhack
Salz 
Pfeffer
Lauchzwiebel
Tomatenmark
1 Ei
Paniermehl


Die Stiele aus den Champignons heraus trennen


Rinderhack und fein geschnittene Lauchzwiebel in eine Rührschüssel geben



Paniermehl, Ei, Salz, Pfeffer


Tomatenmark für die Farbe und für den Geschmack dazu geben.


Alles durchkneten und dann die Champignonköpfe mit der Hackfleischmischung füllen


Den Ofen bei Gas auf Stufe 5-6 vorheizen, Elektro 200 Grad. Garzeit im Ofen 25 bis 30 Minuten, dann sind die Pilze durch und das Hackfleisch noch saftig.


Ich kann es nicht oft genug betonen, kauft Euch Edelstahlformen für den Ofen. Nehmt gleich ein paar mehr in verschiedenen Größen, damit man sie zusammen in den Ofen stellen und verschiedene Komponenten gleichzeitig und doch getrennt garen kann.


Noch einen Schuß Olivenöl darüber geben, bevor die Champignonköpfe in den Ofen kommen.


Als Beilage habe ich Limettenkartoffeln gebraten.


Und so sehen die Champignonköpfe aus, wenn sie aus dem Ofen kommen.


Zusätzlich zu den Limettenkartoffeln, habe ich als verbindendes Element, noch einen frischen Kräuterquark gerührt.


Selbst meine strengste Kritikerin war begeistert, das will schon etwas heissen.


Ich mag daran, die moderate Zubereitungszeit. Es ist auch als einfaches Gericht etwas Besonderes. Wenn man irgendwas füllt, wirkt es immer toller, als es faktisch ist. Legt vor Eurem geistigen Auge, mal eine kleine Frikadelle neben einen gegrillten Champignon. Da zuckt noch nicht mal jemand, aber bei gefüllt ist es gleich oho, ein gefüllter Champignon.


Wie gesagt, das paßt auch perfekt zu einem Antipasti Teller, falls Ihr das nicht zwischen Tür und Angel zubereitet und man kann die Champignonköpfe warm oder kalt essen.


Alles kein Hexenwerk, deswegen lasse ich Euch nun allein mit diesem Alltagsschmankerl...


... und wünsche viel Spaß...



...gutes Gelingen...


...und einen guten Appetit

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