Sonntag, 17. August 2014

Brombeerquark

Brombeeren kann man eigentlich in Gold aufwiegen. Gestern hatte ich beim Einkaufen aber mal Glück, denn es gab 125 Gramm für 74 Cent, 50 % unter Preis, weil es schon kurz vor Feierabend war. Da habe ich für die Familie gleich vier Packungen geschnappt, um daraus Brombeerquark zu machen.



Zutaten

600 Gramm Himbeeren
3 Packungen Quark á 250 Gramm
1 Topf saure Sahne 200 Ml
1 Limette
Zucker


Natürlich habe ich mit so einem simplen Fruchtquark das Rad nicht gerade neu erfunden, ABER mal ehrlich, wer von Euch macht sich regelmäßig selbst einen Fruchtquark aus frischem Obst? Die Brombeeren sind in dem Fall nur stellvertretend für jedes andere Obst, das Euch gerade in die Hände fällt und das ist hier quasi sowas wie die Gedächnisstütze, dass es noch etwas anderes gibt, als Fertigfutter aus dem Kühlregal mit Fruchtzubereitungen, die nur so schmecken sollen, wie irgendwas, von dem maximal Sporen der eigentlich namensgebenden Frucht vorhanden sind. Das ist alles Beschiss, da wird gefärbt was das Zeug hält und Geschmack designed, bis der Allergologe kommt. Gekauftes Obst ist schon so eine Grenze, weil das meistens nicht vollreif gepflückt wird, damit es nicht sofort im Laden schlecht wird. Es geht nichts über frisch vom Baum, oder frisch vom Busch, aber selbst gekauftes Obst gibt uns zumindest eine Idee davon, wie das Obst schmecken könnte, wenn wir es frisch aus dem Garten holen würden. Man beachte auch mal das Mischungsverhältnis 600 Gramm Obst auf 750 Gramm Quark und 200 Ml saure Sahne. Da stinken die Milchmultis mit Ihren Fruchtzubereitungen im einstelligen Prozentbereich des Fertigproduktes aber ganz schön ab und wer will immer rote Beete und Betakarotin im Quark haben, wenn man eigentlich Erdbeere oder Kirsche erwartet hätte? 


Alles ganz einfach und schnell gemacht


Früchte in eine Schüssel und dann Quark und saure Sahne hinzu geben.


Zucker nach Geschmack verwenden. Ich würde auch Stevia nehmen, aber da wiehert bei mir die Ehestute im Galopp. Die besteht schließlich auch auf 40 % Fettgehalt im Quark 


Für die Säure, die den Geschmack rund macht, nehme ich eine Limette und presse sie aus. 


Nun müssen wir lediglich noch umrühren.


Das ist die Abteilung schlicht und ergreifend, eben für doofe, wie der Blogname schon ankündigt.


Früher habe ich dazu auch noch Vanillezucker genommen, aber durch den Hinweis einer anderen nicht genannten Dame, dass das auch nur Plastik ist, lasse ich das mittlerweile weg. Da hat sie absolut recht, entweder man nimmt es frisch, oder lässt es weg, Punkt!


So ein Brombeerquark ist eine leckere Nachspeise, oder man kann das auch prima mit einem passenden Kuchen kombinieren, wenn man keine langweilige Schlagsahne nehmen will. 


Im Kühlschrank hält es sich auf jeden Fall fünf Tage, danach wird es zumindest bei unserem Exemplar eng.


Auch mäkelige Prinzessinnen bekommt man so dazu, Milchprodukte zu mögen.


Viel Spaß mit dieser leckeren und gesunden Nachspeise.



1 Kommentar:

  1. Der Quark schmeckt bestimmt auch super als Füllung für Pfannkuchen :-)
    Lieben Gruss
    Alexandra

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