Donnerstag, 26. Juni 2014

Spätzlenudeln aus der Presse


Die Nudelherstellung hat mich echt gepackt und ich experimentiere jetzt, was man machen muß, um auf Fertignudeln weitestgehend verzichten zu können. Ich habe schon so meine Ideen, aber die erzähle ich Euch erst dann, wenn ich sie umgesetzt habe. Reden wir über das Jetzt.


Rezept für Nudeln 4 Personen

500 Gramm Nudelmehl
4 Eier
200 Ml  warmes Wasser
1/2 Tl Salz


Die Zutaten in die Rührschüssel geben. Mehl, Eier, Wasser, Salz


Den Teig mit dem Löffel umrühren und wenn alles soweit durchgemischt ist, mit der Hand kneten


Den Teig mindestens 15 Minuten ruhen lassen, damit er sich richtig miteinander verbindet.


Tätääää, ich war einkaufen und habe mir eine Spätzlepresse gekauft. Kostet 15 Euro bei Kaufland und ich habe mir gedacht, das ist gut angelegtes Geld, weil man frisch viel leckerere Nudeln machen kann, als aus der Tüte. Wer den Unterschied mal im Mund gespürt hat, der weiß was ich meine. Meine beiden kleinen Töchter, reden seit den ersten selbst gemachten Bandnudeln, über nichts Anderes mehr, als dass sie wieder welche zum Essen haben möchten.


Nudeln ausrollen kostet aber schon mehr Zeit, als wenn man den Teig durch eine Presse drücken kann. Abends, in der Woche möchte, ich das maximale Ergebnis, in möglichst kurzer Zeit bekommen. Deswegen habe ich darin investiert, obwohl ich Euch nach zwei mal Benutzung schon berichten möchte, wenn Ihr sowas in Metall findet und keinen Igel in der Tasche habt, dann nehmt es in Metall, weil die Arme der Presse in Plastik, reichlich fragil sind und man relativ weit vorne zusammen drücken muss, damit sie hinten nicht sofort durchbrechen, wenn man den Teig durch die Löcher presst. Auf lange Sicht, ist das schon gut angelegtes Geld, wenn man eine Nummer stabiler nimmt.


Egal wie, haben wir auch so den positiven Effekt, am Ende frische Nudeln auf dem Teller zu haben.


Die Presse wird mit drei Einsätzen, mit unterschiedlich großen Löchern geliefert. Je größer das Loch, desto leichter läßt sich der Teig durchpressen und umso dicker werden die Nudeln. Die dünnsten Löcher sind für Kartoffelbrei gedacht, aber ich habe damit trotzdem auch schon dünnere Nudeln gemacht. Da braucht man aber ziemlich viel Kraft.


Hier wird der Teig oben in die Presse eingefüllt


Nun wird der Nudelteig in kochendes Salzwasser gepresst.


Den Arbeitsgang haben wir hier einmal am Stück fotografiert, damit Ihr seht, wie lang die Nudeln werden, wenn man gleichmäßig presst und nicht so besoffen mit der Presse rumwackelt.


lang....


...länger


...am längsten


Nach ungefähr zwei Minuten im kochen Wasser, steigen die Nudeln von selbst an die Wasseroberfläche, dann sind sie gar.


Die fertigen Nudeln in einer Schüssel sammeln


Vor dem Servieren, noch einem kurz in der Pfanne in Fett schwenken.


Wer es gerne krosser mag, gibt in der Pfanne ein wenig mehr Gas und wartet, bis sich eine leckere Kruste bildet.


Die Nudeln kann man zu allem essen, entweder solo, oder als Beilage. Dazu passt prima eine Tomaten-Gin Soße KLICK KLACK


Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit


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