Samstag, 28. Juni 2014

Salat mit Sirup Dressing

Wenn es schon jeden Tag einen Salat geben soll, dann muß er auch schmecken und vor allem immer wieder anders sein, damit es nicht zu einer lästigen Pflicht ausartet, etwas für sein Wohlbefinden zu tun.


Diesen Salat mariniert man erst direkt vor dem Servieren, sonst ist er schnell matschig, aber dafür ist er frisch auf dem Tisch sehr lecker und auch recht außergewöhnlich.

Zutatenliste für den Salat

Blattsalat, in diesem Fall Romana Salat
Rucola
Tomaten
Apfel
Karotte
Lauchzwiebel 

Die Zutaten für das Dressing, kommen weiter unten, wenn der Salat geschnitten ist


Tomaten zerkleinern


Apfel und Möhre mit der Reibe hobeln


Rucola waschen und mit der Salatschleuder trocknen


Beim Rucola die langen Stengel abzupfen, ich habe auch schon total pinselige Typen gesehen, die das mit der Schere geschnitten haben, aber das ist für mich so erstrebenswert, wie die mittlere Beamtenlaufbahn.


Den meistens auch ziemlich sandigen Romana Salat ebenfalls mit der Salatschleuder entsanden und trocknen. Ich finde, es gibt nur wenige Dinge, die beim Essen mehr nerven, als knirschender Salat im Mund. Vielleicht noch Gräten, aber da ich keinen Fisch esse, redet da der Blinde von der Farbe.


Zutaten für das Salatdressing

Limette
Pflanzenöl
roter Balsamico
Zuckerrübensirup
Zwiebel
Tomate
Salz
Pfeffer
Zucker
Petersilie


An der Stelle könnte jetzt ein Pürierstab, oder diese Wundermaschine von Tupperware zum Einsatz kommen. Wenn ich den Pürierstab nicht nehmen muß, dann lasse ich es auch, weil das Tupperding auch in der Spülmaschine zu reinigen geht und vor allem keinen Krach macht. Das hat durchaus auch seinen Charme, wenn man keinen in Haushalt wecken möchte, wenn man erst später kocht und das ist bei mir immer der Fall. 


Limette auspressen


Die oben genannten Zutaten in den Mixer legen


Dann noch als wichtigste Geschmack gebende Zutat das Zuckerrübensirup (zwei Esslöffel) hinzu geben


Man kann sich den Geschmack sehr gut in die persönliche Lieblingsrichtung würzen. Wer es lieber pikant mag, nimmt mehr Salz, wer es lieber sauer mag, nimmt mehr Essig, Pfeffer ist auch wichtig, damit es die nötige Schärfe bekommt. Das Rübensirup hat in diesem Ensemble einen überraschend nussigen Geschmack und gibt dem Dressing die Raffinesse.


Petersilie ist gut für den frischen Geschmack, aber der ist durch die Zwiebel und die frischen Tomaten sowieso reichlich vorhanden.


Die Salatzutaten lagern in der Schüssel und das Dressing, wird erst direkt vor dem Servieren, über den Salat gegeben und untergemischt.


So, jetzt geht es auf den Tisch, alles knackig frisch, mit einem überraschenden Dressing


Ich wiederhole mich da gerne, das schmeckt so gut, wie es aussieht.


Wenn Ihr mal einen Salat servieren möchtet, der nicht nach Massenware von der Stange schmeckt, dann liegt Ihr damit bei Pizza, Pasta, Fleisch richtig. Der Salat funktioniert als Beilage genau so gut, als wenn Ihr daraus einen eigenen Gang macht.


Dazu schadet dann auch nicht, sich ein frisches Brot
zu backen.


Viel Spaß beim Nachschnippeln...


...und einen guten Appetit


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