Samstag, 28. Juni 2014

Gefüllte Kartoffeln - vegetarisch

Kartoffeln sind langweilig und immer gleich? Bestimmt, wenn Ihr nichts anderes daraus macht, als Mutti Euch beigebracht hat!



Ich habe hier die perfekte Beilage für Euch, aber es taugt auch als leckeres vegetarisches Hauptgericht, oder als Zwischengericht, weil wie immer, die Dosis das Gift macht. 


Zutatenliste:

1 Kg möglichst große Kartoffeln
1 Streifen Butter 3 mm dick, einmal über den Butterblock geschnitten.
2 Eier
1 Paket Schmelzkäse
1 Zwiebel
1 Lauchzwiebel
Salz
Pfeffer
Zucker

Wem das zu vegetarisch ist, kann auch Speck in die Füllung werfen, aber ich brauche das nicht und freue mich eher daran, dass es auch ohne Fleisch so gut schmeckt. 


Die Kartoffel einmal durchschneiden, dabei darauf achten, dass sie hinterher gut auf dem "Rücken" liegen können, also nicht umfallen.


Verstanden? Man nennt das wohl auch in LÄNGSRICHTUNG durchschneiden?


In ordentlich gesalzenes Wasser, schon vor dem Kochen reinlegen und dann aufkochen und 20 Minuten vor sich hin köcheln lassen. 


Nach 20 Minuten aus dem Wasser nehmen. 


Dann ist das Innenleben der Kartoffel schon weich und man kann mit einem Esslöffel,
immer in gebührendem Abstand zum Rand, die Kartoffelmasse herausheben. Es soll noch ein wenig Wandstärke übrig bleiben, das seht Ihr aber gleich noch auf den weiteren Fotos.


Ganz simpel, ohne viel Kraftaufwand, einmal rundherum gehen,. 


Dann kann man das Innenleben der Kartoffel, mühelos heraus nehmen. 


Die ausgehöhlten Kartoffeln auf ein Backblech legen. Für solche Jobs mag ich Emaillebleche.
Die verzeihen einem auch einen Metall Pfannenwender und bräunen vor allem Gut. Teflon ist da eher suboptimal und je älter ich werde, desto blöder finde ich jenaer Glasformen, Steingut und andere Staubfänger. Darauf falle ich immer wieder rein, dass man da nix mit anfangen kann.


Hier noch einmal zum Merken, wie eine ausgehöhlte Kartoffel aussehen soll. 


Nun machen wir schnell die Füllung. Alles was wir aus der Kartoffel an Kartoffelmasse geholt haben, geben wir in eine Rührschüssel. Darauf ein wenig Butter geben, zwei Eier, Salz, Pfeffer, Zucker und ein Paket Schmelzkäse geben und mit dem Kartoffelstampfer die ganze Masse geschmeidig stampfen. 


Das Resultat sieht dann so aus.


Dazu geben wir dann noch die Zwiebel und die Lauchzwiebel 


Dann noch einmal umrühren, damit sich diese wichtigen Geschmacksboten, gut mit der Masse vermischen


Anschließend mit einem Esslöffel, die Kartoffelmasse in die ausgehöhlten Kartoffeln füllen. 



Den Backofen auf Stufe 5-6 im Gasofen vorheizen, oder 200 Grad bei Ober und Unterhitze im Elektroofen. Im Gasofen brauche ich 45 Minuten, bevor oben auch ein wenig Farbe an der Füllung ist. Bei Ober- und Unterhitze, solltet Ihr Euch das ganze, mal nach einer halben Stunde anschauen und dann mit Gefühl weiter garen, bis Ihr optisch mit dem Resutat zufrieden seid. Mit einer dreiviertel Stunde, solltet Ihr aber gut hinkommen.


Die Zeit dazwischen, könnt Ihr noch dazu nutzen, Euch die passenden Beilagen zu bereiten.
Ich habe natürlich einen Salat gemacht. Da die Kartoffeln schon mächtig genug sind, habe ich den Salat ein wenig leichter gemacht mit Essig und Öl. 

Zutaten:

Rucola
Salat Gurke

Weißkraut
Tomate
Zwiebel
Salz
Pfeffer
Zucker
Dill
Limette
Schnittlauch
Pflanzenöl
roten Balsamico Essig


Rucola von den langen Stielen befreien, in der Salatschleuder waschen, entsanden und trocknen. Weißkraut mit dem Messer klein schneiden, oder hobeln, wenn man es feiner mag.


Tomaten klein schneiden, Zwiebeln würfeln. Ich habe den Salat erst direkt vor dem Servieren mit Essig und Öl und den Gewürzen angemacht und nichts vorher mariniert. 

 

Zu den Kartoffeln solltet Ihr unbedingt noch ganz schnell
herstellen


Dafür dass es aus so einfachen Zutaten besteht, ist es schon ziemlich raffiniert und schmeckt richtig vollmunding. Wie gesagt, das geht als vollwertiges Essen, oder auch als Beilage zu Fleisch, Fisch, oder Gemüse durch und ist sehr sättigend.


Damit kann man jedenfalls bei allen am Tisch punkten und das ist auf den Wunschzetteln, was es denn mal wieder geben soll, immer ganz weit oben.


Wie alles andere auch, wird es erst richtig gesund, wenn es dazu einen frischen Salat gibt


Viel Spaß beim Nachkochen...


...und einen guten Appetit


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen