Mittwoch, 28. Mai 2014

Auberginen aus dem Ofen

Aubergine?  Schmeckt!
Ja ja ich weiß, eigentlich magst Du gar keine Auberginen und Du hattest da schon mal so ein Erlebnis und damals bla bla bla...  Stimmt!

Eigentlich mag niemand Auberginen, die fühlen sich schon beim Schneiden total doof an und roh schmecken sie wie eine Mischung aus Altöl und Terpentin, da bin ich ganz bei Dir. 

Deswegen komme ich hier rein zufällig vorbei, um Dich auf eine lange Reise mitzunehmen und Dich zu einem Auberginenfreund zu machen. 

Schadet nie, denn später kannst du die ganzen anderen Unkundigen missionieren, die alle Ihre Auberginenvorurteile mit sich rumschleppen.
 
Um das Ergebnis schon einmal vorweg zu nehmen. Auberginen sind extrem wandelbar, leben von einer liebevollen Zubereitung und irgendwann mag man sie so sehr, dass man sie immer wieder in verschiedene Gerichte einbaut, weil sie so lecker, wenn gut gemacht, sind. 

Dafür sind wir ja hier, beim Kochen für doofe.
Aubergine in Scheiben schneiden, auf ein Brett oder ein Backblech, oder in eine Form legen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Limettensaft würzen und wenn ihr es ganz gut machen wollt, eine viertel Stunde lang ziehen lassen. Danach mit Olivenöl großzügig übergießen. 
Das geübte Auge des Betrachters sieht, dass ich die Auberginenscheiben auf ein Backblech gelegt habe, denn ich bin verheiratet. Die nicht kochende Ehefrau verabscheut nur wenige Dinge mehr, als Männer, die Dreck in der Küche machen. Deswegen verzichte ich darauf, die Auberginen in der Pfanne anzubraten, weil das eine elendige Fettspritzerei ist,  sondern bereite sie im Backofen zu. Beim vorgeheizten Gas Backofen zwischen Stufe 5 und 6, bei allen anderen Herden 200 Grad Unterhitze. Nach 15 Minuten, drehe ich die Auberginenscheiben um, und als eine von vielen möglichen Variationen belege ich sie in diesem Fall mit einer relativ dünnen Tomatenscheibe, die mangels weitgehend fehlende Geschmackseigenschaften auch noch ein wenig Salz, Pfeffer und Zucker verträgt.
Dieses vor Gesundheit strotzende Ensemble, belegen wir dann noch mit einem Stück Mozzarella
Nach weiteren fünfzehn Minuten im Ofen, ist der Käse gut zerlaufen und alles ist gerichtet, für die erste positive Auberginenerfahrung Deines Leben, Glatzkoch sei dank!







Kommentare:

  1. Also, ich mag ja Auberginen. Vor kurzem aber hab ich sie in der Pfanne gebraten. Die waren so lätschig, dass ich dachte, ich esse ne Nacktschnecke.... Pfui Deifl
    Lieben Gruss
    Alexandra

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    1. dann hattest du nicht genug öl und die auberginen nicht lange genug in der pfanne.

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    2. dann hattest du nicht genug öl und die auberginen nicht lange genug in der pfanne.

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